Politik

Menschen stehen vor dem Berliner Reichstag.

Welche Gesetze sollen für behinderte Menschen Teilhabe sichern, tun aber das Gegenteil? Warum tritt die Pflicht auf Barrierefreiheit im privaten Sektor teilweise erst ab 2040 in Kraft? Wir beobachten die Politik und suchen Antworten auf diese Fragen.

Der Politiker Muhanad Al-Halak steht neben einer Gruppe Jugendlicher und macht mit ihnen ein Selfie - alle lächeln in die Kamera, einige zeigen ein Peace Zeichen mit den Fingern. Im Hintergrund ist ein Sonnenschirm, Bäume und eine Palme zu sehen.
Politik
Carolin Schmidt

„Ich bin Abgeordneter meiner Fraktion, unabhängig von meiner Geschichte.“ Im Gespräch mit FDP-Politiker Muhanad Al-Halak

Der Weg in den Bundestag kann ganz unterschiedlich aussehen. Für Muhanad Al-Halak von der FDP war das ehrenamtliche Engagement und seine kommunalpolitische Arbeit ausschlaggebend für die Kandidatur. Mit unserer Redakteurin Carolin Schmidt spricht er über Integration, die Politisierung junger Menschen auf TikTok und über sein Lieblingsthema: die Ressource Wasser.

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Stefphanie Aeffner schaut lächelnd an der Kamera vorbei. Sie ist im Halbprofil zu sehen, trägt ihre langen, blonden Haare offen und trägt einen schwarzen Blaser
Politik
Karina Sturm

„Ich hätte gerne einen gesellschaftlichen Konsens, dass wir für niemanden Sonderwelten brauchen.” Ein Gespräch mit Grünen-Politikerin Stephanie Aeffner

Stephanie Aeffner wollte eigentlich schon nach dem Abitur in die Politik, entschied sich dann aber zunächst für ein Medizinstudium, bevor sie zur Sozialen Arbeit wechselte. Nach einer Anstellung als Qualitätsmanagerin folgte eine längere krankheitsbedingte Pause, nach der sie viele Jahre in einem „Zentrum selbstbestimmt Leben“ Menschen mit Behinderungen beraten hat und Aktivistin in der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung war. 2016 wurde sie Landes-Behindertenbeauftragte in Baden-Württemberg. Seit 2021 ist sie als Bundestagsabgeordnete der Grünen zuständig für Sozialpolitik und Barrierefreiheit. Karina Sturm hat sich für die Neue Norm mit ihr unterhalten.

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Gökay Akbulut sitzt im schwarzen Blazer, schwarzer Hose und hellem Shirt auf einer Treppe. Ihre Hände liegen auf den Knien ineinander, sie lächelt und hat die Augen geschlossen. Links im Bildhintergrund ist ein kahler Baum zu sehen, rechts der Bundestag.
Politik
Carolin Schmidt

„Gerade im Umgang mit dem Rechtsruck ist die intersektionale Perspektive sehr wichtig.“ Ein Gespräch mit Linken-Politikerin Gökay Akbulut

Wie hängen Bildung und Demokratiebildung zusammen? Gibt es feministisch-migrantische Vorbilder in der Politik und wie funktioniert die Gratwanderung zwischen Selbstrepräsentation und eigener Themensetzung? Darüber spricht unsere Redakteurin Carolin Schmidt mit Linken-Politikerin Gökay Akbulut, Sprecherin für Migration, Familie und bürgerschaftliches Engagement im Bundestag.

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Bijan Kaffenberger steht in weißem Hemd und beiger Hose an einer Pfalzmaschine, im Hintergrund ist ein Regal mit Bastelmaterialien.
Politik
Karina Sturm

„Allein, dass ich da bin, ist grundsätzlich ein Zeichen von Diversität.“ Ein Gespräch mit SPD-Politiker Bijan Kaffenberger

Bijan Kaffenberger hat Volkswirtschaftslehre studiert und als Referent für Breitbandausbau im Thüringer Wirtschaftsministerium gearbeitet, bevor er 2019 als Abgeordneter in den hessischen Landtag einzog. Neben seiner politischen Karriere ist Kaffenberger Vater von zwei Kindern und Autor von „Was machen Politiker eigentlich beruflich?“. Unsere Autorin Karina Sturm unterhielt sich für die Neue Norm mit dem SPD-Politiker.

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Katrin Langensiepen sitzt in einem Sommerkleid mit Zitronenmotiv vor dem Europäischen Parlament und schaut lächelnd nach rechts oben aus dem Bild heraus.
Politik
Carolin Schmidt

„Wir werden kämpfen müssen.“ Ein Gespräch mit der Grünen Europapolitikerin Katrin Langensiepen

Katrin Langenspiepen sitzt seit 2019 für Bündnis90/ Die Grünen im Europaparlament. Als sozialpolitische Sprecherin für Greens/EFA und eine der wenigen Europaabgeordneten mit sichtbarer Behinderung setzt sie ihre Stimme für ein soziales und inklusives Europa ein. Mit unserer Redakteurin Carolin Schmidt spricht sie über den Rechtsdruck in Europa, die Schwierigkeit, soziale und behindertenrechtspolitische Themen zu platzieren und über die bevorstehenden Europawahlen am 9. Juni.

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Das Logo von die neue Norm auf orangem Grund. Rechts davon steht: Die Neue Kolumne. Unten steht: Von Kassandra Ruhm.
Kolumne
Kassandra Ruhm

Öffentliche Gelder nur für öffentliche Angebote!

“Sind behinderte Menschen eigentlich ein Teil der Bevölkerung? Oder sind wir Sonderfälle, die manchmal innerhalb, manchmal außerhalb der Gesellschaft leben sollen?” fragt sich Kassandra Ruhm in ihrer Kolumne. Sie fordert, dass öffentliche Zuwendungen die Barrierefreiheit von Angeboten berücksichtigen.

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Das Logo von die neue Norm auf grünem Grund. Rechts davon steht: Die Neue Kolumne. Unten steht: Von Leon Amelung.
Kolumne
Leon Amelung

Wir brauchen eine Anti Ableismus Kampagne

Weißt du, was Ableismus ist? Wenn ja, ist das gut so, aber die meisten Menschen würden diese Frage wohl mit “nein” beantworten. Deshalb fordert Leon Amelung in seiner Kolumne zum Jahresbeginn eine Anti Ableismus Kampagne.

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Das Logo von die neue Norm auf grünem Grund. Rechts davon steht: Die Neue Kolumne. Unten steht: Von Hannah.
Kolumne
Hannah

Appell für eine Neufassung der Inklusionsmaßnahmen

Unserer Kolumnistin Hannah reicht es. Am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung sollte einmal nicht auf die „Menschen mit Behinderung“, sondern auf die “Gegenseite” geschaut werden, die Inklusion weiterhin erfolgreich verhindert. Neue Maßnahmen und Kontrollinstanzen müssen her!

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Ein schwarz-weißes Foto. Eine Münze rollt auf einem Tisch.
Politik
Die Neue Norm

Entscheidung zur Triage: Wie es jetzt weitergeht

Mit einem historischen Beschluss erkennt das Bundesverfassungsgericht an, dass Menschen mit Behinderung im Falle von Triage während der Corona-Pandemie besonders geschützt werden müssen, um nicht Opfer diskriminierender Entscheidungen durch Mediziner*innen zu werden. Reaktionen und Einordnungen zum Urteil haben wir hier zusammengefasst.

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Foto von Raul Krauthausen. Er sitzt in einem Elektrorollstuhl in einem Büro und schaut in die Kamera.
Krauthausen selbstbestimmt
Die Neue Norm

Über die Erwartungen an die Politik

Menschen mit Behinderung werden von der Politik oft vergessen. Spricht man es an, heißt es, man könne sich ja Einbringen. Raúl Krauthausen nennt dies in seiner Kolumne “Pseudo-Partizipation” und erklärt, was er sich von der neuen Bundesregierung wünscht.

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Das Logo von Die Neue Norm auf pinkem Grund. Rechts davon steht: die Neue Kolumne. Unten steht: von Katja Lüke.
Kolumne
Katja Lüke

Mit 45 Jahren zum ersten Mal wählen dürfen

Viele Menschen mit so genannter geistiger Behinderung dürfen dieses Jahr zum ersten Mal wählen. Katja Lüke beschreibt in ihrer Kolumne, wie sich ihre Schwester eine Meinung gebildet hat und welche Barrieren sie dabei behindert haben.

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An einer Glasfassade steht mit Filsstif der Text: Teilhabegesetz ist nicht barrierefrei
Gesellschaft
Constantin Grosch

Bundestag stimmt über Barrierefreiheits- stärkungsgesetz ab

Kurz vor der finalen Abstimmung im Plenum des Deutschen Bundestages am heutigen Donnerstag gegen 22 Uhr, haben die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD einen Änderungs- und einen Entschließungsantrag zum Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) eingebracht. Die meisten Änderungen beziehen sich überhaupt nicht auf das BFSG oder gar Barrierefreiheit im Allgemeinen, sondern behandeln zusammenhanglos andere Themen. Constantin Grosch fasst die Ereignisse zusammen.

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Im Garten des weißen Hauses in Washington sitzt George H.W. Bush an einem Tisch und unterschreibt den Americans with Disabilities Act (ADA). Neben ihm sitzen zwei Personen im Rollstuhl. dahinter stehen zwei weitere Personen.
Gesellschaft
Raul Krauthausen

Schluss mit Gnadenrecht! Die Kraft eines einzigen Gesetzes

Vor genau 30 Jahren wurde in den USA der Americans with Disabilities Act (ADA) beschlossen – dieses Gesetz garantierte Menschen mit Behinderung eine gesellschaftliche Stellung und verbindliche Rechte, von denen wir in Deutschland nur träumen können, meint Raúl Krauthausen.

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Gesellschaft
Constantin Grosch

Politiker*innen mit Down-Syndrom – eine Utopie?

Am vergangenen Wochenende standen Kommunalwahlen in Bayern an. Überall hingen Plakate mit freundlich lächelnden Politiker*innen. Wen soll man bloß wählen? Nicht wenige Wähler*innen sind der Ansicht, dass sich Parteien und Politiker*innen zu wenig unterschieden. Aber stimmt das? Wie vielfältig ist unsere Politiklandschaft und welche Voraussetzungen werden an potenzielle Politiker*innen gestellt? Eine Vermutung: Menschen mit Behinderungen haben es dabei besonders schwer.

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