Sei ein Trüffelschwein!

Das Logo von Die Neue Norm auf türkiesem Grund. Rechts davon steht: Die Neue Kolumne. Unten steht: Von Katrin Bittl.

In ihrer Kolumne schreibt Katrin Bittl über ihre Existenzberechtigung, ihre zu hohen Ansprüche an sich selbst und darüber, wie sie sich manchmal beim ableistisch sein erwischt.

Nachwuchsprogramme für mehr Vielfalt in den Medien

Drei Frauen und ein Mann stehen lächelnd mit etwas Abstand um einen grinsenden Mann im Rollstuhl herum. Vier der fünf jungen Menschen sind Schwarz.

Fehlende Vielfalt in Redaktionen wirkt sich darauf aus, wie und worüber berichtet wird. Viele Medien bemühen sich um mehr Diversität – vor allem in der Journalismusausbildung. Der Bayrische Rundfunk will mit seinem neuen Trainee-Programm „Puls Talente“ neue Themen, Fragen und Perspektiven ins Programm und damit Vielfalt in den Jounalismus bringen.

Podcast: Wie eine Autistin Liebe erlebt

Zwei Frauen umarmen sich breit grinsend und halten dabei Händchen.

Wenn man wie Autist*innen die Umwelt vielleicht anders erfährt, sind dann Liebe, Sex und Beziehungen auch anders? Darüber klärt Marlies Hübner, Autorin und selbst Autistin im STANDARD-Podcast “Beziehungsweise” auf.

Ableismus in der Familie – ein unscheinbarer Gast

Eine Familie, bestehen aus Vater, Mutter Sohn und Tochter laufen Hand in Hand über den Bürgersteig. Die Tochter hat eine Behinderung.

Was ist, wenn die ersten diskriminierenden Erfahrungen, die Menschen mit Behinderung erleben, zu Hause anfangen? Durch respektlose Sätze, abwertendes Verhalten oder Einschränkung der Autonomie, was zu einer Abhängigkeit zwischen Eltern und Kind führt. Bárbara Zimmermann gibt als Mutter einer Tochter mit Behinderung selbstkritische Antworten auf oftmals ungestellte Fragen.

Das Pflegeheim muss keine Endstation sein

Das Logo von Die Neue Norm auf türkisem Grund. Rechts davon steht: Die Neue Kolumne. Unten steht: Von Marie Habben.

Mit Mitte 20 im Pflegeheim. Marie Habben erzählt in ihrer Kolumne über ihre dortigen Erfahrungen und mit welcher Unterstützung sie nun wieder in den eigenen vier Wänden leben kann.

Diskriminiert das Gender-Sternchen blinde Menschen?

Heiko Kunert sitzt vor seinem Laptop, der mit Hilfstechnologien für blinde und sehbehinderte Menschen ausgestattet ist.

Die meisten blinden Menschen nutzen am Computer einen Screenreader, um sich den Bildschirminhalt vorlesen zu lassen. Dieses Programm liest Sonderzeichen beim Gendern als solche vor. Das kann den Lesefluss erheblich stören. Von Diskriminierung blinder Menschen kann deshalb aber nicht die Rede sein, meint Heiko Kunert von Heikos.blog

Von der Ausnahme zur Regel

Ein Kind sitzt an einem Tisch und macht mit einem roten Bleistift Hausaufgaben.

Vor mehr als einem Jahrzehnt schickten mehr und mehr Eltern ihre tauben Kinder auf Regelschulen, um ihnen eine bessere Bildung zu ermöglichen. Felicitas Merker und Thomas Mitterhuber von der Deutschen Gehörlosenzeitung berichten über die Kämpfe der Dolmetschereinsätze, die sich inzwischen auf die Förderschulen verlagert haben. Außerdem stellen sie vier junge Erwachsene – bald oder bereits fertig mit der Schule – vor, die über ihre Erfahrungen der schulischen Inklusion erzählen.

Blind im Freiwilligendienst – und es geht doch

Ene junge frau mt kinnlangen, braunen, locigen Haaren hat die augen geschlossen und schaut rchtung Kamera.

Für mich ging es von der Schule direkt an die Uni. Ich machte mein Abitur an einem Berufskolleg für Blinde und Sehbehinderte. Das war nicht optimal, aber neben der Regelschule auf dem Land ohne Infrastruktur oder dem 300 km entfernten Internat immer noch die erträglichste Option. Danach wollte ich „irgendwas mit Menschen“ machen. Nach einem Jahr Erziehungswissenschaft-Leistungskurs rückte ich dann doch etwas von der Idee ab, einen sozialen Beruf auszuüben, zumal man uns immer wieder einschärfte, wir könnten die meisten pädagogischen Berufe wegen der Aufsichtspflicht sowieso nicht machen. Also vielleicht doch was mit Musik? Oder mit Sprache? In jedem Fall keinen klassischen Bürojob. Ich wäre nach dem Abitur die ideale Kandidatin für ein Freiwilliges Jahr (FJ) gewesen.