#10 Behinderung und Sprache: Wie sagt man es denn nun?

Sprache bedeutet Macht, klischeehafte Begriffe halten sich hartnäckig. In Folge 10 unseres Bayern2-Podcasts sprechen wir darüber, wie Sprache diskriminierungsfrei und sensibel benutzt werden kann.
Ausgeforscht und ausgenutzt?

“Sowohl die Methodik als auch die Ziele der Forschung von Menschen mit Behinderungen müssen diese selbst stärker beteiligen, in den Fokus rücken und auch die Deutungshoheit bestimmen”, schreibt Raul Krauthausen auf raul.de.
Zum Wesen der Inklusion

“Kann ein Krüppel Kanzler werden?” – diese Frage stellte einst Wolfgang Schäuble in einem Interview selbst. Timon Scheuer sucht in seiner Kolumne nach Antworten.
“Der Kapitalismus kann Menschen mit Behinderungen nicht gebrauchen”

André Thiel setzt sich seit vielen Jahren für Inklusion auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ein. Außerdem kämpft er auf dem Rechtsweg für eine gerechte Behandlung von Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen. Das JOBinklusive-Team steht seit längerem mit ihm in Kontakt. Wir haben ihn um ein Interview gebeten.
Mensch mit Behinderung, behinderter Mensch oder was?

Mensch mit Behinderungen? Frau mit Behinderung(en) oder eine behinderte Frau? Katja Lüke erklärt in ihrer Kolumne, wie groß doch die kleinen Unterschiede in der Sprache sind und wie wichtig es ist, auf die Selbstbezeichnung Betroffener zu hören.
Warum „Handicap“ das falsche Wort für Behinderung ist

Immer häufiger wird das Wort „Handicap“ benutzt, um den Begriff der „Behinderung“ zu vermeiden. Warum dies aber der falsche Weg ist und warum die häufig genannte Begründung dafür auch nicht stimmt, erklärt Jonas Karpa.
“In so einem Unternehmen würde ich schlicht nicht arbeiten”

Laura Gehlhaar berät seit sechs Jahren Unternehmen zu Inklusion und Barrierefreiheit. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärt sie, wodurch viele Firmen behinderte Menschen an Teilhabe hindern:
Wie werden ostasiatische Frauen in den Medien dargestellt?

Die Journalistin Nhi Le kritisiert im Magazin Jetzt die sexualisierte, klischee-beladene Darstellung ostasiatischer Frauen als kalte Kämpferinnen oder “zarte Lotusblüten” in westlichen Filmen und Serien. Das deutsche Fernsehen habe ein Diversitäts-Problem, sagt Le.
Barrierefreiheit – Das kann jeder tun

Alternativetexte für blinde oder sehbehinderte Menschen: Barrierefreiheit im Netz ist manchmal gar nicht so kompliziert und kann von jedem umgesetzt werden, meint Lydia Zoubek in ihrer Kolumne.
Haben Girma: Aktivistin für Behindertenrechte und erste taubblinde Absolventin der Harvard Law School

Drei Mal wurde Haben Girma schon in das Weiße Haus eingeladen. Ob sie irgendwann einmal Präsidentin der Vereinigten Staaten werden könnte? Wer weiß. Karina Sturm hat für das Ability Magazine mit der Behindertenrechtsaktivistin und ersten taubblinden Absolventin der Harvard Law School gesprochen.