Wo ist der*die Dr. Sommer für Menschen mit Behinderung?

Seit Jahrzehnten betreibt „Dr. Sommer“ in der Jugendzeitschrift BRAVO Aufklärungsarbeit und beantwortet Fragen rund um die Themen Liebe und Sexualität. Auch Menschen mit Behinderung treiben diese Themen um. Gleichzeitig fehlt es aber immernoch an diesen Perspektiven. Wo sind Anlaufstellen für behinderte Menschen? Ein offener Blick unserer Autorin Marei Beckermann auf Tabus, Unsicherheiten und den Wunsch nach Normalität in der Liebe.
#56 Über Politik, Engagement und Tourette – mit Bijan Kaffenberger

Die wichtigsten Weichen für einen gesellschaftlichen Wandel werden in der Politik gestellt. Grund genug für uns, in unserem Bayern 2 Podcast mal einen Blick in den politischen Alltag zu werfen. Wir sprechen in dieser Episode mit dem hessischen SPD Landtagsabgeordneten Bijan Kaffenberger über Digitalisierung, Kultur, Tourette und versuchen, ihm unsere politischen Wünsche mit auf den Weg zu geben.
„Wir haben noch einen wahnsinnig langen Weg vor uns.“ Ein Gespräch mit Mehmet Daimagüler, Antiziganismusbeauftragter der Bundesregierung

Mehmet Daimagüler ist Antiziganismusbeauftragter der Bundesregierung. Teil seiner Arbeit ist die Sensibilisierung für die jahrhundertelange Diskriminierung von Sinti*zze und Romn*ja, aber auch die bestmögliche Vertretung ihrer Rechte und die Stärkung ihrer Perspektiven heute. Im Gespräch mit Redakteurin Carolin Schmidt erzählt er, wie er heute auf seine Zeit bei der Corps Westfalia und seine Karriere bei der FDP zurückblickt, warum er sich für die Belange von Sinti*zze und Romn*ja einsetzen kann, obwohl er kein Selbstvertreter der Community ist und warum seine Arbeit als Nebenklagevertreter im NSU-Prozess so wichtig für ihn war.
„Diskriminierungsfreiheit ist ein Wunschtraum“

Der Studiengang KriDiCo, kurz für Kritische Diversity und Community Studies, wurde erstmalig im Frühling 2021 an der Alice-Salmon-Hochschule in Berlin angeboten. Unter der ersten Gruppe mit 40 Studierenden waren auch fünf Taube/Taubblinde. Ein Interview von Antonia Ricke von der Deutschen Gehörlosenzeitung mit zwei Studierenden und aktivistischen Personen.
„Ich kann ein Vorbild sein“ – 5 Fragen an Neele Buchholz

Neele Buchholz tanzt, seit sie 3 Jahre alt ist. Und sie hat das Down-Syndrom. Neben ihrer Karriere als Tänzerin und Schauspielerin setzt sie sich auch für Inklusion ein. In Kürze erscheint die Dokumentation „Echtes Leben: Star mit Down-Syndrom – Ein Tanz gegen alle Regeln“ in der ARD. Unsere Redakteurin Carolin Schmidt hat Buchholz vorab 5 Fragen gestellt.
Die blinde Barbie. Repräsentationsmöglichkeit oder Müll?

Die blinde Barbie sorgt für Empörung in den Sozialen Medien. In den Kommentarspalten tummeln sich Vorurteile, Anfeindungen, Spott und Unwissen. Unsere Kolumnistin Nadine Rokstein hat sich das neue Produkt und die Berichterstattung darüber angeschaut und einige Punkte gesammelt, die sie hinsichtlich der Kommunikation gerne ändern würde.
Fitness ist für alle!

Barrieren brechen und zu Sport motivieren – das ist der tauben Fitnesstrainerin India Morse wichtig. Laura Hesseln von der Deutschen Gehörlosenzeitung hat ein Porträt über
die Britin und ihre Fitnesslaufbahn geschrieben.
Woran leiden Sportler*innen mit Behinderung?

Am 28. August 2024 starten die Paralympics. Für viele Zuschauende oder Zuhörende startet damit auch wieder das Lernen von noch unbekannten Diagnosen, möglichen Unfallereignissen und – im besten Fall – lernen von Klassifizierungen. Kolumnistin Katja Lüke wirft einen kritischen Blick auf den Umgang mit behinderten Sportler*innen durch die Presse und schlägt Alternativen vor.
Von der Liebe zur Sprache

Liona Paulus ist seit Anfang Oktober Professorin für Gebärdensprachdolmetschen und
Gebärdensprache an der Universität Hamburg. Mit Louisa Pethke von der Deutschen Gehörlosenzeitung spricht die Sprachliebhaberin über Etappen im Leben, Brasilien, Schreibprozesse und Ressourcen.
Führerschein machen als Mensch mit Behinderung – ein Erfahrungsbericht

Ein Führerschein bedeutet in vielen Fällen Unabhängigkeit, ob von dem nicht immer zuverlässigen Nahverkehr oder von der Familie. Für Menschen mit Behinderung kann er aber auch ein nötiges Mittel zur Selbstbestimmung und Teilhabe sein. Warum der Weg dorthin für behinderte Menschen oft erschwert ist und zudem sehr teuer, berichtet Leon Amelung.