#20 Hochzeit mit Behinderung

Auf einem roten Teppich liegen Rosenblätter. In der Entfernung ist ein BRautpaar, Gäste und eine Rollstuhlrampe zu sehen. Die Braut trägt ein weißes Kleid und sitzt im Rollstuhl.

Wegen der Sehbehinderung in der Dokumenten-Zeile verrutschen und plötzlich Trauzeuge auf der eigenen Hochzeit sein? Die Schwiegereltern schlafen in der Hochzeits-Suite, da diese nicht barrierefrei für die Braut im Rollstuhl ist? Heiraten ist aufregend – auch mit Behinderung. Wir sagen „Ja“ zu einer neuen Folge unseres Bayern2-Podcasts.

Hochzeit mit Behinderung – Transkript

Die Neue Norm: „Drei Journalist*innen, zwei Rollstühle und eine Sehbehinderung: Die Journalist*innen Judyta Smykowski, Jonas Karpa und Raul Krauthausen sprechen über Behinderung, Inklusion und Gesellschaft. Folge 20: „Hochzeit und Behinderung“ Jonas: Liebe Podcast-Gemeinde und ich frage dich, Judyta: möchtest du mit dem hier anwesenden Raúl Krauthausen eine neue Folge „Die neue Norm“ aufnehmen? Judyta: Ja, […]

Barrierefreiheit im Bundestagswahlkampf 2021

Auf einem Tisch liegen Wahlunterlagen für die Briefwahl.

Diese Woche wird der neue Bundestag gewählt. Andrea Schöne hat sich bei behinderten Menschen umgehört, wie sie sich im Bundestagswahlkampf informieren und auf welche Hürden sie beim Wählen stoßen.

Musiksessions im Rollstuhl

Das Logo von Die Neue Norm auf pinkem Grund. Rechts davon steht: die Neue Kolumne. Unten steht: von Leon Amelung.

“Inklusion findet manchmal dort statt, wo man sie selbst nicht vermutet.” In seiner Kolumne berichtet Leon Amelung, wie erleichtert er darüber ist, dass seine Behinderung bei Musiksessions bisher nie eine Rolle gespielt hat.

Corona als Chance für cinematografische Vielfalt

Ein Mann im weißen Unterhem wird von einer Person mit einer Kamera gefilmt. Es ist ein schwarz-weiß-Bild.

Zwei gehörlose Filmschaffende versuchen trotz Corona, im gesellschaftlichen Fokus zu bleiben. Ihre Statements im Bündnis „Vielfalt im Film“ ist eine Chance für taube Künstler*innen vor und hinter der Kamera. Norbert Richter von der Deutschen Gehörlosenzeitung hat mit ihnen gesprochen.

Acht Punkte: Kritik an Werkstätten für behinderte Menschen

En Mann arbeitet in einer Werkstatt.

Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) existieren seit der Nachkriegszeit. Seither hat sich kaum etwas an den Strukturen verändert. Gesellschaftlich werden sie als etwas Gutes gesehen und kaum hinterfragt. Warum wir sie aber dringend hinterfragen müssen, zeigen folgende acht, kurz dargestellte, Punkte.

Über die Erwartungen an die Politik

Foto von Raul Krauthausen. Er sitzt in einem Elektrorollstuhl in einem Büro und schaut in die Kamera.

Menschen mit Behinderung werden von der Politik oft vergessen. Spricht man es an, heißt es, man könne sich ja Einbringen. Raúl Krauthausen nennt dies in seiner Kolumne “Pseudo-Partizipation” und erklärt, was er sich von der neuen Bundesregierung wünscht.

Mit 45 Jahren zum ersten Mal wählen dürfen

Das Logo von Die Neue Norm auf pinkem Grund. Rechts davon steht: die Neue Kolumne. Unten steht: von Katja Lüke.

Viele Menschen mit so genannter geistiger Behinderung dürfen dieses Jahr zum ersten Mal wählen. Katja Lüke beschreibt in ihrer Kolumne, wie sich ihre Schwester eine Meinung gebildet hat und welche Barrieren sie dabei behindert haben.