Eine Gesellschaft in Bewegung

ein grafiti eines schwarzen mannes. daneben der schriftzug: i can´t breathe.

Alltagsrassismus, Rücktrittsforderungen, diskriminierende Gebärden: Wie die BlackLivesMatter-Bewegung die Gallaudet University erschüttert und was die deutsche Gebärdensprachgemeinschaft daraus macht.

#8 Hilfsmittel – Fluch oder Segen?

eine armbanduhr auf einem handgelenk, mit der anderen hand fühlt die person die uhrzeit auf dem geöffneten gehäuse

Hilfsmittel – ein Wort, dass zunächst passiv und verstaubt wirkt. Doch welche von ihnen nutzen wir? Welche finden wir sogar modisch und welche sind das Gegenteil von Inklusion? Das alles erfahrt ihr in dieser Folge unseres Bayern2-Podcasts.

Alles nur Ausreden

Das Logo von Die Neue Norm auf rosafarbenen Grund. Rechts steht: Die Neue Kolumne. Unten steht: Von Carolin Treml.

In der Corona-Zeit machen alle auf einmal wie selbstverständlich Homeoffice. Wenn behinderte Menschen sich dies zuvor wünschten, war es oft nicht möglich. Carolin Treml fragt sich in ihrer Kolumne, welche Ausreden es jetzt noch gibt, Menschen mit Behinderung nicht einzustellen.

“Fotografie hat viel mit Respekt zu tun”

Eine kleinwüchsige, ältere Frau mit einem Stock in der Hand, sthet in einem Theater entfernt vor einem roten Vorhang.

Warum werden ältere Menschen meist nur bei Gesundheitsthemen abgebildet? Und wie gelingt es Fotograf*innen, die gesellschaftliche Vielfalt abzubilden? Kathrin Wiermer im Gespräch mit Andi Weiland, dem Gründer von Gesellschaftsbilder.de.

Pride and Prejudice – Stolz und Vorurteil

Das Logo von Die Neue Norm auf rosa Grund. Rechts steht: Die Neue Kolumne. Unten steht: Von Davina Ellis.

Darf man stolz auf seine Behinderung sein? In ihrer Kolumne beschreibt Davina Ellis, welche Gefühle sie beim Anblick von “Disability Pride”-Paraden hat und ob sie selbst einmal daran teilnehmen würde.

Carolin Hartmann: “Die Behinderung an sich ist noch keine Kunst”

Carolin trägt eine bunte, geblümte Bluse, hat lange braune, lockige Haare und liegt mit ihrem Körper auf dem Boden.

“Mutig” oder “inspirierend”, so seien manche Reaktionen von Zuschauer*innen auf ihre Performance. Die Tänzerin Carolin Hartmann erklärt im Interview unter anderem, warum Künstler*innen mit Behinderung bei Kritiken oft “Welpenschutz” haben und dennoch richtig gut sein müssen um wahrgenommen zu werden.

Schluss mit Gnadenrecht! Die Kraft eines einzigen Gesetzes

Im Garten des weißen Hauses in Washington sitzt George H.W. Bush an einem Tisch und unterschreibt den Americans with Disabilities Act (ADA). Neben ihm sitzen zwei Personen im Rollstuhl. dahinter stehen zwei weitere Personen.

Vor genau 30 Jahren wurde in den USA der Americans with Disabilities Act (ADA) beschlossen – dieses Gesetz garantierte Menschen mit Behinderung eine gesellschaftliche Stellung und verbindliche Rechte, von denen wir in Deutschland nur träumen können, meint Raúl Krauthausen.

Murat Akan: “Intersektionalität ist für viele ein Fremdwort”

In einem dunkeln Raum sitzen vier Personen auf einem Podium. Rechts daneben steht eine Moderatorin mit einem mikrofon in der Hand.

“Curator of Outreach”, so lautet die aktuelle Berufsbezeichnung des Historikers Murat Akan. der durch Vermittlungsarbeit Berliner Museen und Gedenkstätten dabei unterstützt, ein diverseres Publikum zu erreichen. Was das für Vorteile mit sich bringt und wo es immernoch Barrieren gibt, erklärt er im Interview.

Hieu Pham: “Wir sollten mehr Geld bekommen”

Hieu Pham trägt ein schwarz-weißes logshirt und einen dünne schwarzen Schal. Sie hat schwarze, zum Dutt hochgebundene Haare.

Beim Theater RAMBAZAMBA hat Hieu Pham die Chance, ihr schauspielerisches und musisches Können auf der Bühne zu zeigen. Davon Leben kann sie nicht. Im Interview sagt sie, ob sie das gerecht findet und was sie sich für die Zukunft wünscht.

Persönliche Zukunftsplanung: Stärken im Fokus

ein rosaroter himmel, davor schilder, die in verschiedene richtungen zeigen

Über ihre Stärken zu sprechen, fällt vielen Menschen schwer – nicht nur Menschen mit Behinderungen, meint Carolin Emrich. Im Interview mit Anne Gersdorff spricht die Moderatorin vom Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung e.V. über die Methode und deren empowerndes Potential.