Nachhaltigkeit: Warum Unternehmen gerade jetzt an Inklusion und Barrierefreiheit denken sollten

Immer mehr Unternehmen sind sich ihrer gesellschaftlichen Gesamtverantwortung bewusst. Längst ist das Thema Nachhaltigkeit in der Mitte der Gesellschaft angekommen und wird durch Bewegungen wie Fridays for Future oder die Sharing Economy vorangetrieben. Doch seit mit Beginn der Corona-Pandemie in Unternehmen Kurzarbeit und Stellenabbau Alltag sind und Unternehmen befürchten, insolvent zu gehen, wird auch am Engagement für Vielfalt gespart. Dabei ist gerade jetzt die Förderung von Frauen, Menschen mit Migrationsgeschichte und Menschen mit Behinderung besonders wichtig, um soziale Ungleichheit nicht zu vergrößern und um Unternehmen für die aktuellen Herausforderungen stark zu machen. Denn Vielfalt fördert Flexibilität, Kreativität und Innovation.
Wie man die Covid-19-Impfung möglichst barrierefrei umsetzen kann

Wir sind mitten drin im “Anfang vom Ende der Pandemie”, wie kürzlich die New York Times berichtete. Was behinderte Menschen benötigen, um die Impfung barrierefrei und selbstbestimmt erhalten zu können, hat Constantin Grosch notiert.
Wie Unternehmen Autist*innen eine barrierefreie Bewerbung ermöglichen können

Barrierefreiheit ist ein im Zuge von Inklusion und Diversität oft genutzter Begriff, der in der Regel verknüpft wird mit Aufzügen am Bahnsteig, rollstuhlgerechten Rampen oder leicht lesbaren Homepages. Was aber bedeutet Barrierefreiheit für nicht sichtbare psychische und seelische Behinderungen? Dazu gibt es hierzulande keine einzige gültige Definition. Für Autist*innen hat das weitreichende Konsequenzen, auch im Zusammenhang mit Arbeit und dem Zugang zum Arbeitsmarkt: Trotz entsprechender Qualifikationen sind Schätzungen zufolge bis zu 50% aller erwachsenen Autist*innen in Deutschland arbeitslos. Das ist fast jede*r zweite.
Lasst uns die Bahnhöfe und den ÖPNV zurückerobern

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold? Kai Bosch ruft in seiner Kolumne dazu auf, endlich Maskenverweigerern und Coronaleugner*innen im ÖPNV geschlossen entgegenzutreten.
Das große familiäre Tabu: Sexualisierte Gewalt durch Geschwister

Beziehungen zwischen Geschwistern werden in unserer Gesellschaft oft harmonisch dargestellt. Leider verläuft ein geschwisterliches Verhältnis nicht immer in solchen, von gegenseitiger Unterstützung gekennzeichneten, Bahnen. David Calovini vom caput-Magazin trägt die Meinungen von Expert*innen zusammen.
Gendern in Leichter Sprache – eine Anleitung

Lucia Clara Rocktäschel erklärt bei Genderleicht wie man in Leichter Sprache gendern kann und wie nicht.
Dinos for Future

Arabella Wintermayr erklärt in der TAZ, dass Sitcoms erstaunlich sexistisch und rassistisch sind – mit einer Ausnahme. “Die Dinos” aus den 90ern sind deutlich fortschrittlicher als moderne Sitcoms.
Bitte, nennt mich auf keinen Fall „Powerfrau“

Die Autorin, Journalistin und Podcasterin Anika Landsteiner erkärt in ihrem Kommentar auf WELT.de wie vermeintlich empowernde Begriffe die fehlende Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen entlarven.
Inklusion wird aus Mut gemacht

Manchmal braucht es eine ordentliche Portion Mut, um Träume wahr werden zu lassen. In ihrer Kolumne beschreibt Sina Eghbalpour die Bevormundung durch wohlwollende Außenstehende und warum positive Begegnungen der Schlüssel zu erfolgreicher Inklusion sind.
#11 Behinderte Eltern

Wir gehen mit unserem Bayern2-Podcast in Elternzeit – aber nur gedanklich. Wir lassen Mütter und Väter mit Behinderung zu Wort kommen und sprechen über Ängste, Vorurteile, Hilfsmittel und das große Glück, Eltern zu werden.