Nachhaltigkeit: Warum Unternehmen gerade jetzt an Inklusion und Barrierefreiheit denken sollten

Eine Frau im Rollstuhl zeigt einer anderen Frau ohne Behinderung etwas auf einem Computerbildschirm.

Immer mehr Unternehmen sind sich ihrer gesellschaftlichen Gesamtverantwortung bewusst. Längst ist das Thema Nachhaltigkeit in der Mitte der Gesellschaft angekommen und wird durch Bewegungen wie Fridays for Future oder die Sharing Economy vorangetrieben. Doch seit mit Beginn der Corona-Pandemie in Unternehmen Kurzarbeit und Stellenabbau Alltag sind und Unternehmen befürchten, insolvent zu gehen, wird auch am Engagement für Vielfalt gespart. Dabei ist gerade jetzt die Förderung von Frauen, Menschen mit Migrationsgeschichte und Menschen mit Behinderung besonders wichtig, um soziale Ungleichheit nicht zu vergrößern und um Unternehmen für die aktuellen Herausforderungen stark zu machen. Denn Vielfalt fördert Flexibilität, Kreativität und Innovation.

Wie Unternehmen Autist*innen eine barrierefreie Bewerbung ermöglichen können

An Mann sitzt im Rollstuhl an einem Tisch. Er trägt ein blaues Hemd und schaut in die Kamera.

Barrierefreiheit ist ein im Zuge von Inklusion und Diversität oft genutzter Begriff, der in der Regel verknüpft wird mit Aufzügen am Bahnsteig, rollstuhlgerechten Rampen oder leicht lesbaren Homepages. Was aber bedeutet Barrierefreiheit für nicht sichtbare psychische und seelische Behinderungen? Dazu gibt es hierzulande keine einzige gültige Definition. Für Autist*innen hat das weitreichende Konsequenzen, auch im Zusammenhang mit Arbeit und dem Zugang zum Arbeitsmarkt: Trotz entsprechender Qualifikationen sind Schätzungen zufolge bis zu 50% aller erwachsenen Autist*innen in Deutschland arbeitslos. Das ist fast jede*r zweite.

Das große familiäre Tabu: Sexualisierte Gewalt durch Geschwister

Schwarz-weiß Foto von zwei Holzfiguren. Die eine Figur würgt die andere.

Beziehungen zwischen Geschwistern werden in unserer Gesellschaft oft harmonisch dargestellt. Leider verläuft ein geschwisterliches Verhältnis nicht immer in solchen, von gegenseitiger Unterstützung gekennzeichneten, Bahnen. David Calovini vom caput-Magazin trägt die Meinungen von Expert*innen zusammen.

Dinos for Future

Die vier bläulichen Dinos aus der Sitcom Die Dinos der 90er stehen um ein großes weißes Ei versammelt und schauen es erwartungsvoll an.

Arabella Wintermayr erklärt in der TAZ, dass Sitcoms erstaunlich sexistisch und rassistisch sind – mit einer Ausnahme. “Die Dinos” aus den 90ern sind deutlich fortschrittlicher als moderne Sitcoms.

Bitte, nennt mich auf keinen Fall „Powerfrau“

Das Gesicht einer weißen Frau mit grünen Augen und braunen Haaren schaut sanft in die Kamera. Es ist Anika Landsteiner.

Die Autorin, Journalistin und Podcasterin Anika Landsteiner erkärt in ihrem Kommentar auf WELT.de wie vermeintlich empowernde Begriffe die fehlende Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen entlarven.

Inklusion wird aus Mut gemacht

Das Logo von Die Neue Norm auf grünem Grund. Rechts davon steht: Die Neue Kolumne. Unten steht: Von Sina Eghbalpour.

Manchmal braucht es eine ordentliche Portion Mut, um Träume wahr werden zu lassen. In ihrer Kolumne beschreibt Sina Eghbalpour die Bevormundung durch wohlwollende Außenstehende und warum positive Begegnungen der Schlüssel zu erfolgreicher Inklusion sind.

#11 Behinderte Eltern

eine weiße frau sitzt auf einer wiese und hält ein baby im arm

Wir gehen mit unserem Bayern2-Podcast in Elternzeit – aber nur gedanklich. Wir lassen Mütter und Väter mit Behinderung zu Wort kommen und sprechen über Ängste, Vorurteile, Hilfsmittel und das große Glück, Eltern zu werden.