„Nicht realistisch“: Bund bremst barrierefreie Busse

Person mit grauen Haaren in einem Rollstuhl wartet an einer Bushaltestelle.

Die Bundesregierung will verbindliche Fristen für barrierefreie Busse aus Kostengründen streichen. Thomas Gruetze aus dem Landkreis Meißen kennt die Folgen aus seinem Alltag und sammelt dagegen Unterschriften. Über 51.600 Menschen unterstützen ihn bereits.

Der kleinste gemeinsame Nenner heißt Menschenrechte. Was der Film „Being Heumann“ uns über Aktivismus lehrt

Weiße Person mit braunen Haaren und rotem Kleid im Rollstuhl auf einer großen Straße hält die Arme ausgestreckt und stoppt einen LKW.

Judy Heumann war eine der prägendsten Stimmen der globalen Behindertenrechtsbewegung. Ihre Kompromisslosigkeit legte den Grundstein für den Americans with Disabilities Act. Der neue Film „Being Heumann“ von Siân Heder erzählt, wie sie und andere behinderte Aktivist*innen 1977 mit einer 26-tägigen Gebäudebesetzung genau dafür sorgten. Eine Geschichte, die nach wie vor aktuell ist und zeigt, dass der Kampf für Menschenrechte alle etwas angeht.

Die Maske fällt: aus dem Leben einer Schwarzen, neurodivergenten Frau

Danielle Belton, eine Schwarze Frau mit schulterlangen schwarzen Haaren. Sie trägt einen braunen Hut und eine weiße Bluse, darüber einen grauen Pullover.

Als Chefredakteurin der HuffPost galt Danielle Belton als Inbegriff von Erfolg – während sie innerlich mit unbehandeltem ADHS, einer bipolaren Störung und der ständigen Angst kämpfte, als Schwarze Frau in einer Führungsposition zu versagen. In ihrem Essay erzählt sie, warum sie gleich drei Masken trug, um zu überleben. Und was passierte, als sie beschloss, sie endlich abzulegen.

Drei Gedichte für den Herbst

Gelber Hintergrund, davor das Logo Die Neue Kolumne mit Henri Hirt

Bunte Blätter, ein Gartentor, nasse Gummistiefel: Drei Gedichte von Autor Henri Hirt stimmen uns auf den Herbst ein. Es geht um den Wetterumschwung, um die Farbpracht der Blätter und ein Gefühl von Neuanfang. 

Von Techno-Ableismus zu echter Autonomie: Wie behinderte Innovator*innen die Rehacare neu definieren

Person mit schulterfreiem, rot-glitzerndem Ballkleid und silbernen High-Heels, grauer Dauerwelle und glitzerndem Diadem sitzt in einem Rollstuhl, dahinter eine weiße Wand mit Kunst, ihr gegenüber eine Person mit Headset und Kamera.

Zwischen treppensteigenden Robotern und Oktoberfest-Kulissen für Rollatoren hat sich auf der Rehacare 2026 leise etwas verschoben: Immer mehr behinderte Unternehmer*innen bauen die Hilfsmittel, Mode und Technik, die sie selbst brauchen, statt auf nicht-behinderte Marken zu warten. Vom Holzrollstuhl über barrierefreie Streetwear bis zum Blasensensor: Karina Sturm berichtet, was passiert, wenn behinderte Menschen nicht mehr Zielgruppe, sondern Entwickler*innen sind.

Mode für alle Sinne: Wie Blinde und Sehbehinderte die Modewelt neu erleben

Zwei Personen mit langen, dunklen Haaren stehen lächelnd nebeneinander. Die eine trägt ein weißes Kleid mit Blumen, die andere ein orangenes, tief ausgeschnittenes Kleid.

Musik, Duft und Fühlbücher statt nur Blicke: Bei der Modenschau von Susan Fang im Londoner Barbican erlebt unsere Autorin Amy Zayed zum ersten Mal eine Laufstegshow, die wirklich für sie gemacht ist. Möglich macht das die Initiative „Making Fashion Accessible“ – doch auf den Laufstegen selbst fehlen Models mit Behinderung noch immer fast vollständig.

#79 Scham, Leid, Resilienz

Auf einer schwarzen Theaterbühne sitzt eine junge Frau im Scheinwerferlicht. Sie hat ihren Oberkörper nach vorne gebeugt und schaut auf den Boden.

In Folge 79 unseres Bayern 2 Podcasts sprechen Karina Sturm, Raúl Krauthausen und Jonas Karpa gemeinsam mit Achtsamkeitstrainerin und Yogalehrerin Mechthild Kreuser über Scham, Leid und Resilienz. Dabei hinterfragen wir auch die Grenzen des sozialen Modells von Behinderung: Werden wir wirklich immer nur behindert – oder sind wir manchmal auch behindert?

Rankin: Ein Ally in der Modebranche kämpft für Vielfalt

Ein junger Mann mit Down Syndrom schaut direkt in die Kamera und zwinkert.

Rankin ist ein britischer Fotograf und Regisseur. Er ist bekannt für seine Porträts von Prominenten wie David Bowie, den Rolling Stones oder Kate Moss sowie für die Gründung britischer Popkultur-Magazine wie „Dazed & Confused“. Obwohl die Modeszene stark von Klischees der Perfektion und längst veralteten Schönheitsidealen geprägt ist, pusht Rankin die Themen Vielfalt und Inklusion. Journalistin Amy Zayed hat ihn zur London Fashion Week gesprochen.