Geld aus einer Hand für Beschäftigte von Werkstätten für behinderte Menschen

“Geld aus einer Hand”, so lautet die aktuelle Forderung von vielen Werkstätten für behinderte Menschen, deren Verbänden und vieler Beschäftigter selbst. Aktuell bekommen Werkstattbeschäftigte Sozialleistungen von einer, oder mehreren, Behörden ausgezahlt und ein geringes Entgelt von der Werkstatt. Um das Zahlungssystem übersichtlicher und unbürokratischer zu machen, entstand die Idee, alle Zahlungen nur noch über die Werkstätten zu tätigen. Das klingt erstmal sehr verlockend. Da kann man eigentlich gar nichts dagegen haben. Für die Beschäftigten soll es einfacher werden und weniger Bürokratie bedeuten. Doch was ist, wenn du gar nicht möchtest, dass dir diese eine Hand das Geld gibt? Von Anne Gersdorff
Autor Peter Wittkamp über Zwänge: “Einfach aufhören”

Peter Wittkamp, 38, ist Gagschreiber, Werber und Autor. In seinem Buch “Für mich soll es Neurosen regnen, beschreibt er seine Zwangserkrankung. Ein Gespräch über die Krankheit, Gänseblümchen und das Aufhören.
„Wie abhängig ist eigentlich unabhängig?“

Anne Gersdorff schreibt in ihrer Kolumne darüber, wie sie mit Assistenzbedarf ein unabhängiges Leben führen kann – obwohl sie ja eigentlich von anderen Menschen abhängig ist.
Kinder und Behinderung Transkript
Wie reagieren Kinder auf Menschen mit Behinderung? – „Die Neue Norm“: Judyta Smykowski, Jonas Karpa und Raul Krauthausen sprechen über Behinderung, Inklusion und Gesellschaft. Raul: Kinder sind ja immer wieder super, wenn man auf sie trifft. Im Bus sitzt man im Rollstuhl ja neben dem Kinderwagen – und da hat mir neulich ein Kind im […]
#2 Kinder und Behinderung

Gebt den Kindern das Kommando, denn sie berechnen nicht was sie tun, sang schon Herbert Grönemeyer. Wie wir Begegnungen mit Kindern erleben, haben wir in der neuesten Podcastfolge besprochen.
Berlinale 2020: Behinderung im Film

Vom 20. Februar bis 1. März finden die 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin statt. Die Berlinale ist das größte Besucher*innen-Filmfestival weltweit und so kann jede*r Filminteressierte in diesem Jahr aus 400 Filmen wählen. Wir stellen Euch nun neun Filme vor, die sich mit dem Thema Behinderung auseinandersetzen und informieren Euch über die barrierefreien Angebote des Festivals.
„Welche Realitäten wollen wir abbilden?“

Der Einsatz stereotyper Bilder und Fotos prägt unsere Wahrnehmung mehr, als uns bewusst ist. Die Fotodatenbank Gesellschaftsbilder.de will eine Alternative bieten, indem sie neue und inklusive Perspektiven zur Verfügung stellt. Ein Interview bei Kultur öffnet Welten mit Andi Weiland, Fotograf und Mitbetreiber des Projekts.
Kinderbuch „Alle behindert!“ – Inklusion braucht Unterschiede

Im Kinderbuch „Alle Behindert!“ gelten „Tussis“, „Mitläufer“ oder „Rüpel“ als behindert. Literaturwissenschaftlerin Tanja Kollodzieyski analysiert das Buch und erklärt, warum dieser Ansatz einige Probleme mit sich bringt.
Vielfalt im Film

Wie divers sind Hollywoodfilme? Mit Tests kann man das herausfinden. Ninia LaGrande schreibt auf Leidmedien.de, wie es geht.
Ninia LaGrande: “Kleine Kinder bewerten nicht”

Wir haben Slam-Poetin, Autorin und Mutter Ninia LaGrande zum Mama sein befragt.