Wie das System der Behindertenwerkstätten Inklusion verhindert und niemand etwas daran ändert

Menschen mit Behinderungen reden miteinander. Darüber der Solgan: Behindertenwerkstätten behindern.

Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sind fest in unserer Gesellschaft verankert. Das Bild, das die meisten Menschen von Behindertenwerkstätten haben, ist eines von beschützenden Orten. Orte, in denen schwerbehinderte Menschen, die keiner regulären Arbeit nachgehen können, eine sinnvolle Beschäftigung haben und dabei liebevoll begleitet und gefördert werden. Behindertenwerkstätten werden durchweg als etwas Positives und Erhaltenswertes gesehen.

Alles so toll! Ein Blick auf die selbstverständliche Teilhabe

Das Logo von Die Neue Norm auf lilafarbenen Grund. Rechts steht: Die Neue Kolumne. Unten steht: von Katja Lüke.

Jeder Mensch möchte gerne gelobt werden – aber doch nicht, weil er etwas “trotz” seiner Behinderung macht. In ihrer Kolumne beschreibt Katja Lüke das Gefühl, das sie hat, wenn sie heute plötzlich für Dinge gelobt wird, die sie schon früher gemacht hat, als sie noch keine Behinderung hatte.

„Weiße Menschen sollen nicht stumm bleiben“

schwarze menschen bei einem protest auf der straße. auf schildern steht black lives matter und is my son next?

Wie zeigt sich der Rassismus bei uns? Ein Gespräch mit Asha Rajashekhar über die Privilegien von weißen Menschen, über den Mangel an tauben BIPoC in Gehörlosenorganisationen und welche Gebärden für sie ein No-Go sind.

Eine Gesellschaft in Bewegung

ein grafiti eines schwarzen mannes. daneben der schriftzug: i can´t breathe.

Alltagsrassismus, Rücktrittsforderungen, diskriminierende Gebärden: Wie die BlackLivesMatter-Bewegung die Gallaudet University erschüttert und was die deutsche Gebärdensprachgemeinschaft daraus macht.

#AbleismTellsMe

eine frau of color ist durch eine glasscheibe zu sehen

Rebecca Maskos schreibt bei EditionF über den Hashtag und was er behinderten Menschen bedeutet.

Studium und Corona: Schwarze Kacheln statt Gesichter

Eine weiße junge frau steht draußen mit einer blauen regenjacke und langen braunen haaren. sie gebärdet.

Studieren in Zeiten von Corona bedeutet vor allem: Seminare in Videokonferenzen zu erleben. Unsere Autorin Katharina Brauner ist auf Gebärdensprachdolmetschung angewiesen und erläutert, wie sich der Studienalltag für sie verändert hat.

Bildsprachen und durch Bilder sprechen

Das Logo von Die Neue Norm auf lilafarbenen Grund. Rechts steht: Die Neue Kolumne. Unten steht: Von Johannes Mairhofer.

Menschen mit Behinderung werden in Medien oft besonders leidend oder besonders heroisch dargestellt. Johannes Mairhofer kritisiert in seiner Kolumne, dass in der Bildsprache das Leidende im Vordergrund steht.

Hilfsmittel – Fluch oder Segen? – Transkript

Die Neue Norm: „Drei Journalist*innen, zwei Rollstühle und eine Sehbehinderung: Die Journalist*innen Judyta Smykowski, Jonas Karpa und Raul Krauthausen sprechen über Behinderung, Inklusion und Gesellschaft. Folge 8: „Hilfsmittel –Fluch oder Segen?” „Herzlich willkommen im Sanitätshaus Henning. Was kann ich für Sie tun?“ „Ich hätte gerne einen Kackstuhl.“ „Was ist denn ein Kackstuhl?“ „Ich glaube… also […]

#8 Hilfsmittel – Fluch oder Segen?

eine armbanduhr auf einem handgelenk, mit der anderen hand fühlt die person die uhrzeit auf dem geöffneten gehäuse

Hilfsmittel – ein Wort, dass zunächst passiv und verstaubt wirkt. Doch welche von ihnen nutzen wir? Welche finden wir sogar modisch und welche sind das Gegenteil von Inklusion? Das alles erfahrt ihr in dieser Folge unseres Bayern2-Podcasts.

Psychisch behinderte Schriftsteller*innen im Literaturbetrieb

Ein langes Bücherregal an einer Wand die leicht nach links abbiegt

Viele kreative Menschen möchten aus dem Schatten ans Licht gelangen, vor ein Publikum treten und Beachtung finden. So ist es auch im Bereich der Literatur, doch der Literaturbetrieb zeigt sich als recht undurchlässig. Für Menschen mit psychischen Behinderungen sind die Barrieren oftmals besonders hoch, meint unsere Autorin Susanne Konrad.