Das Magazin für Vielfalt, Gleichberechtigung und Disability Mainstreaming. Wir denken Inklusion weiter.

Der Podcast

#72 Glasknochen

In Folge 72 unseres Bayern 2 Podcasts sprechen Jonas Karpa, Karina Sturm und Raúl Krauthausen gemeinsam mit den Gäst*innen Kübra Sekin und Leonard Grobien über Glasknochen (Osteogenesis imperfecta) – und darüber, was diese Behinderung jenseits von Diagnose-Details im Alltag bedeutet. Es geht um Themen wie Kindheit mit Brüchen und Schmerzen, um Krankenhaus-Erfahrungen, um Crip Empowerment, Sichtbarkeit, – und warum gerade so viele Menschen mit Glasknochen in Medien- und Kulturräumen präsent sind.

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Aktuelle Beiträge

Demo vor dem Brandenburger Tor, Plakat 1: Die Scham muss endlich die Seite wechseln, Plakat 2: This is Abuse not tech, Plakat 3: WTF Christian!?!
Gesellschaft

Mut beginnt da, wo Widerspruch im eigenen Umfeld unbequem wird

Nach den bekannt gewordenen Fällen von digitaler Gewalt gegen Collien Fernandes sind gerade viele Stimmen zu hören, die sich klar gegen Gewalt an FLINTA*-Personen positionieren. Gerade cis Männer sollen sich zu Wort melden. Zu Recht. Doch was bedeutet es, wenn sie sprechen? Wann ist es Solidarität und wann bloße Selbstinszenierung?
Raúl Krauthausen reflektiert über Scham, Verdrängung und die unbequeme Frage: Welchen Anteil habe ich an an diesen misogynen Strukturen und was folgt daraus für mein Handeln?

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Zeichnung einer Person mit kurzen Haaren und Ohrring, T-Shirt und geöffnetem Hemd, die neben einer Topfpflanze sitzt und leicht lächelt. Links steht @noemi_hasler in roter Schrift
Gesellschaft

„Krankheit wird moralisiert.“ Ein Gespräch mit Samson Grzybek

Samson Grzybek arbeitet an der Schnittstelle von diskriminierungskritischer Bildungsarbeit, Gesundheitsversorgung und Onlinemarketing. 2021 gründete Samson Queermed: eine Organisation, die ein Verzeichnis für diskriminierungssensibel  empfohlene Praxen und Kliniken anbietet, aber auch Bildungsarbeit, Events und vieles mehr. Im Gespräch mit Max Balzer spricht Samson über inklusive Anamnesebögen, die Grenzen binärer Medizin und über die Frage, warum positive Empfehlungen politisch sein können.  

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Jasmin Polsini und Valentin Weilenmann der Initiative „Schlafende Hunde wecken“ sind vor ihrer Kunstinstallation zu sehen. Sie sitzt in einem Aktivrollstuhl und trägt schwarze Kleidung, Er steht in weißem Shirt und Jeans daneben.
Kultur

„Der Hund will geweckt werden“ 5 Fragen an Jasmin Polsini und Valentin Weilenmann

Inklusion ist für Jasmin Polsini und Valentin Weilenmann eine politische Frage von Macht, Sichtbarkeit und Teilhabe. Mit ihrer Initiative „SCHLAFENDEHUNDEWECKEN“ zeigen sie ableistische Strukturen auf, die viele gar nicht bemerken (wollen). Ihre Cartoons sind dabei Werkzeug, Störung und Einladung zum Umdenken zugleich. Im Interview mit Die Neue Norm sprechen sie über Barrieren im Kopf und im System, über Humor als Strategie und darüber, warum echte Veränderung mehr als schöne Worten braucht.

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Person mit blondem Zopf steht in Arbeitskleidung hinter einem Empfangstresen und hält ein Blatt Papier in den Händen.
Arbeit

Ausbildung mittendrin: Wie Menschen mit Behinderung ihren Platz auf dem Arbeitsmarkt finden

Nur wenige Menschen mit kognitiver Behinderung arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Noch weniger haben eine Berufsausbildung. Hier setzt der Verein mittendrin e.V. an: Mit ihrem Projekt „Ausbildung mittendrin“ hat er bereits elf junge Menschen auf ihrem Weg in und durch eine duale Ausbildung begleitet. Drei von ihnen erzählen von ihrem Alltag zwischen Betrieb und Berufsschule, über Hürden und Erfolge. Und von dem besonderen Moment, wenn man den Abschluss endlich in den Händen hält.

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Günter Jauch ist im „Wer wird Millionär“-Studio und hält Krücken in der Hand.
Kultur

Wer wird Millionär*in und wer nicht?

Quizshows wie „Wer wird Millionär?“ gelten als Ort der Chancengleichheit: Alle starten bei null, am Ende zählt nur das Wissen. Doch dieser Eindruck trügt. Denn lange bevor die erste Frage gestellt wird, entscheiden Bewerbungsprozesse mit verschiedenen Barrieren darüber, wer überhaupt teilnehmen darf. Rosalie Renner und Rebekka Krohmer zeigen, wie Barrieren im Casting, im Studio und in der Kommunikation Menschen mit Behinderungen systematisch ausschließen und warum echte Fairness nur mit barrierefreien Strukturen möglich ist.

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