Das Magazin für Vielfalt, Gleichberechtigung und Disability Mainstreaming. Wir denken Inklusion weiter.

Der Podcast

#76 Werkstätten für behinderte Menschen (Teil 1)

In dieser Folge unseres Bayern 2 Podcasts sprechen Jonas Karpa, Karina Sturm und Raúl Krauthausen über Werkstätten für behinderte Menschen – und darüber, warum dieses System dringend grundlegend verändert werden muss. Zu Gast ist Wolfgang Raczkowsky, ein Kollege bei den Sozialheld*innen, der über 30 Jahre in einer Werkstatt gearbeitet hat und erzählt, wie er dorthin kam, welche Arbeit er dort gemacht hat, wie wenig Geld er verdiente und warum er während der Corona-Zeit schließlich kündigte.

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Aktuelle Beiträge

Person mit einem brauenen Kurzhaarschnitt vor einer Hauswand mit Fenstern schaut zur Seite. Sie trägt ein schwarzes V-Ausschnitt T-Shirt, mehrere Ohrringe und eine Kette. Über das Bild ist leicht transparent eine Disability Pride Flagge gelegt.
Gesellschaft

Behinderung sucht man sich nicht aus; Disability Pride schon!  

Die meisten Behinderungen sind nicht angeboren, sondern werden im Laufe eines Lebens erworben. Autorin Karina Sturm berichtet, welche Phasen sie durchlebt hat, nachdem sie erkrankt ist. Und was ihr die Kraft gegeben hat, heute stolz darauf zu sein, Teil der Behinderten-Bewegung zu sein und für die Rechte von behinderten Menschen zu kämpfen.

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Artikel 1 des Grundgesetzes auf einer Glasscheibe, die zum Bundestagsgebäude gehört, links ist eine grüne Pflanze im Bild, es spiegeln sich leicht einige Personen im Rollstuhl.
Politik

Kein Zufall: Wie die AfD über Menschen mit Behinderungen spricht

Die AfD spricht von „gesunden Gesellschaften” und meint damit eine Gesellschaft ohne Menschen mit Behinderungen. Autorin Nicole Schmitt hat sich die neue Analyse des Deutschen Instituts für Menschenrechte angeschaut, die zeigt, wie tief diese Ideologie sitzt und warum wir gerade jetzt hinschauen müssen.

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Okerfarbener Hintergrund, davor das Logo „Die Neue Kolumne“ von Jennifer Sonntag
Gesellschaft

Nicht an den Rollstuhl gefesselt, aber an das Bett gebunden?

Die Formulierung „an den Rollstuhl gefesselt“ ist eine Fremdzuschreibung, die unsichtbar macht, dass der Rollstuhl für die meisten Menschen mit Behinderungen Freiheit und Mobilität bedeutet. Gleichzeitig sprechen zahlreiche ME/CFS-Betroffene bewusst davon, bett- oder hausgebunden zu sein. Warum ist das kein Widerspruch? Eine Kolumne von Jennifer Sonntag über Sprache, Selbstbestimmung und die unterschiedlichen Realitäten von Behinderung und chronischer Erkrankung.

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Demo am 5. Mai in Berlin zum Europäischen Protesstag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Eine Person trägt ein Plakat mit der Aufschrift: Mehr Knete inner Werkstatt.
Mindestlohn für Alle

Mindestlohn für Alle! Warum die Arbeit von Menschen mit Behinderungen aus Werkstätten sichtbar ist, aber nicht gerecht bezahlt wird

Vom Sicherheitsgurt im Auto bis zum Kaffee im Regal: Produkte und Dienstleistungen aus Werkstätten für behinderte Menschen begleiten unseren Alltag. Doch ihre Arbeit wird nicht fair bezahlt. Warum gilt der Mindestlohn für so viele, aber nicht für sie? Wer profitiert davon? Und was sagt das aus über unseren Begriff von Arbeit, Teilhabe und Gerechtigkeit? Ein Artikel von Sarah Schank.

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