Von Techno-Ableismus zu echter Autonomie: Wie behinderte Innovator*innen die Rehacare neu definieren

Person mit schulterfreiem, rot-glitzerndem Ballkleid und silbernen High-Heels, grauer Dauerwelle und glitzerndem Diadem sitzt in einem Rollstuhl, dahinter eine weiße Wand mit Kunst, ihr gegenüber eine Person mit Headset und Kamera.

Zwischen treppensteigenden Robotern und Oktoberfest-Kulissen für Rollatoren hat sich auf der Rehacare 2026 leise etwas verschoben: Immer mehr behinderte Unternehmer*innen bauen die Hilfsmittel, Mode und Technik, die sie selbst brauchen, statt auf nicht-behinderte Marken zu warten. Vom Holzrollstuhl über barrierefreie Streetwear bis zum Blasensensor: Karina Sturm berichtet, was passiert, wenn behinderte Menschen nicht mehr Zielgruppe, sondern Entwickler*innen sind.

Fragt erst und schiebt dann

Tannengrünes Hintergrundbild mit dem Logo „Die Neue Kolumne“ von Leon Amelung

Im Alltag erfahren Menschen mit Behinderungen häufig Grenzüberschreitungen, die auch noch als Großzügigkeit getarnt werden. Benennt die betreffende Person diese Grenzüberschreitung, schlägt ihr häufig Unverständnis oder sogar Wut entgegen. So hat es auch unser Kolumnist Leon Amelung erfahren, als er auf Shopping-Tour war.

Warum werde ich nicht gefragt? Für mehr Selbstbestimmung im Alltag

Logo „Die Neue Kolumne“ von Natascha Höhn mit grasgrünem Hintergrund

Was bleibt, wenn Entscheidungen an einem vorbeigehen, Einladungen nicht ausgesprochen werden und Fürsorge plötzlich wie Bevormundung wirkt? In dieser Kolumne schreibt Natascha Höhn über die leisen Stiche des Nicht-gefragt-Werdens und über die laute Erkenntnis, dass echte Inklusion erst beginnt, wenn Menschen nicht nur mitgedacht, sondern auch mit einbezogen werden.

Inklusives Wohnen und Leben – geht das?

Das Logo von die neue Norm auf blassgrünem Grund. Rechts davon steht: Die Neue Kolumne. Unten steht: Von Gaby.

Sich als Kostenfaktor fühlen statt als wertvolle Mitbewohnerin? Isolation statt Gemeinschaft? Es muss doch auch anders gehen. Unsere Kolumnistin Gaby sucht den Austausch zu inklusiven gemeinschaftlichen Wohnformen.

Über subtile Gewalt

Raul Krauthausen sitzt in einem Elektrorollstuhl und schaut in die Kamera.

Wer begleitet einen auf die Toilette? Wann muss ich ins Bett gehen? Raúl Krauthausen war schon einmal fünf Tage undercover in einem Behindertenwohnheim und hat dort subtile Gewalt erlebt.

Über das Helfen

Das Logo von die neue Norm auf orangem Grund. Rechts davon steht: Die Neue Kolumne. Unten steht: Von Leon Amelung.

“Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Leute regelrecht in Hektik ausbrechen und denken: ‘Oh, da ist ein Mensch mit Behinderung, dem muss ich jetzt unbedingt helfen!'” Unserem Kolumnisten Leon Amelung wird dann häufig Hilfe zuteil, die er ausdrücklich abgelehnt hat. Was er sich von hilfsbereiten Menschen wünscht, beschreibt er in seiner Kolumne.