#80 Die Alte Norm – Wie war Behindertenaktivismus früher?

Eun älterer Mann mit Halbglatze hält ein weißes Megafon in der Hand, in das er reinspricht. Neben ihm sitzt eine ältere Frau mit grauen Haaren in einem Rollstuhl.
Ottmar Miles-Paul und Sigrid Arnade am 30.06.2014 anlässlich des 20. Jubiläums des Bundestagsbeschlusses zur Grundgesetzergänzung am Reichstagsufer in Berlin. Foto: H.-Günter Heiden
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In Episode 80 unseres Bayern 2 Podcasts blicken Jonas Karpa, Karina Sturm und Raúl Krauthausen gemeinsam mit Behindertenrechtspionier*innen Sigrid Arnade und Ottmar Miles-Paul auf die Geschichte der deutschen Behindertenrechtsbewegung zurück.

Alle Folgen des Podcasts zum Nachhören:

Das Transkript zur Podcastfolge “Die Alte Norm”

Seit den 1980er-Jahren prägen die beiden Gäst*innen die Behindertenpolitik maßgeblich – unter anderem durch ihren Einsatz in der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung, für die Rechte behinderter Frauen und für Meilensteine wie die Grundgesetzänderung von 1994. 

Diese Folge gibt persönliche Einblicke in eine Zeit, in der Protest ganz ohne Social Media und Smartphones organisiert werden musste, und zeigt, wie viel Mut, Radikalität und Beharrlichkeit nötig waren, um das Prinzip „Nichts über uns ohne uns“ überhaupt in Politik und Gesellschaft durchzusetzen.

Zugleich schlägt die Folge die Brücke ins Hier und Jetzt und hinterfragt, wie sich der Aktivismus über die Jahrzehnte verändert hat: War der Protest früher kompromissloser, und ist die heutige Generation im digitalen Zeitalter unbequem genug? Sigrid Arnade und Ottmar Miles-Paul reflektieren dabei die Erfolge, aber auch die Versäumnisse ihrer eigenen Generation als auch der heutigen. 

Außerdem wird das Buch “Geschlecht behindert. Besonderes Merkmal Frau” erwähnt:

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