#77 Werkstätten für behinderte Menschen (Teil 2)

Ein junger Mann im Rollstuhl arbeitet in einer Tischlerei.
Lieber als behinderter Mensch in einer Werkstatt arbeiten, als in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Foto: Andi Weiland | Gesellschaftsbilder.de
Lesezeit ca. < 1 Minute

In Folge 77 unseres Bayern 2 Podcasts sprechen wir erneut über Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Dafür haben wir unsere Kollegin Anne Gersdorff, Leiterin von JOBinklusive, und Dr. Oliver Gosolits, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG-WfbM), eingeladen. Gemeinsam sprechen wir über die strukturellen Probleme von WfbMs. 

Alle Folgen des Podcasts zum Nachhören:

Das Transkript zur Podcastfolge “Werkstätten für behinderte Menschen (Teil 2)”

Während wir in der vorherigen Folge mit dem ehemaligen Werkstättenmitarbeiter Wolfgang Raczkowsky über seine ganz persönlichen Erfahrungen gesprochen haben, fokussieren wir in der aktuellen Folge mehr auf die strukturellen Probleme, die das System WfbMs mit sich bringt, beispielsweise die Arbeit für ein Taschengeld und die Forderung, dass auch die Menschen in Werkstätten mindestens Mindestlohn erhalten müssen, sowie die Alternativen zu Werkstätten, wie z. B. Inklusionsunternehmen. Außerdem sprechen wir über inklusive Bildung und wie sie gelingen kann, und über Schokolade, also vor allem darüber wie bekannte Süßwarenhersteller ebenfalls in WfbMs produzieren lassen. Außerdem diskutieren wir, warum es in WfbMs so viel häufiger zu Gewalt kommt. 

Wolfgang, ein weißer Mann mit grauen lockigen Haaren, sitzt an einem Tisch und schaut zu einer Arbeitskollegin, die im Elektrorollstuhl sitzt.

#76 Werkstätten für behinderte Menschen (Teil 1)

In dieser Folge unseres Bayern 2 Podcasts sprechen Jonas Karpa, Karina Sturm und Raúl Krauthausen über Werkstätten für behinderte Menschen – und darüber, warum dieses System dringend grundlegend verändert werden muss. Zu Gast ist Wolfgang Raczkowsky, ein Kollege bei den Sozialheld*innen, der über 30 Jahre in einer Werkstatt gearbeitet hat und erzählt, wie er dorthin kam, welche Arbeit er dort gemacht hat, wie wenig Geld er verdiente und warum er während der Corona-Zeit schließlich kündigte.

Weiterlesen »

Weitere Links: 

Projekt #AbleismusTötet (Rechercheprojekt zu Gewalt in stationären Einrichtungen): www.ableismus.de

Buch “Stoppt Ableismus”: www.stopptableismus.de

Das waren starke Zeilen? Dann gerne teilen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert