„Nein, wir sind nicht vollständig barrierefrei“: Wie das Filmfestival ReelAbilities Barrierefreiheit immer weiterdenkt

Zwei Personen in Abendgarderobe sind auf einem roten Teppich, eine nutzt einen Rollstuhl. Hinter einem roten Samtseil stehen Besuchende.

Barrierefreiheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess: Das ReelAbilities Film Festival zeigt, wie Inklusion im Kulturbereich konsequent weitergedacht werden kann – und warum „nicht vollständig barrierefrei“ ein Anspruch, kein Mangel ist. Karina Sturm spricht mit Gründer Isaac Zablocki über Repräsentation im Film, über die Schwierigkeit, Menschen zu erreichen und Behinderung als Spektrum.

Barrierefreiheit und Inklusion: PBS KIDS, ein Vorbild für alle Medien

Das Logo von PBS Kids. Unter dem Schriftzug ist ein grüner, grinsender Smiley. Drumherum sind kreisrunde Ausschnitte der bekannten Figuren des Senders.

Seit mehr als 50 Jahren versucht der US TV-Sender PBS (Public Broadcasting Service) alles, um für ein breites Publikum möglichst zugänglich und barrierefrei zu sein und insbesondere Kinder mit Behinderungen einzubeziehen. Karina Sturm sprach für das ABILITY Magazine mit der Vizepräsidentin von PBS KIDSs Digital Sara DeWitt über die Maßnahmen, wie Sendungen und Onlinespiele für Kinder mit unterschiedlichen Fähigkeiten zugänglich gemacht werden und testete einige der Lernspiele mit großer Freude selbst.

Der neue Medienstaatsvertrag: Fernsehen endlich barrierefrei?

Zwei Frauen sitzen an einem Tisch vor Computerbildschirmen und Mikrofonen. Sie sind von hinten zu sehen.

Ein neuer Medienstaatsvertrag (MStV) soll verabschiedet werden. Behindertenverbände kritisieren, er gehe in Sachen Barrierefreiheit im TV nicht weit genug. Eine Nachbesserung wäre die Chance gewesen, endlich einen Meilenstein für gleiche Teilhabe an Fernsehen und Streamingdiensten zu legen, stellt Sarah Krümpelmann fest.