„Ich bin ein Visionär.“ Im Gespräch mit Jürgen Linnemann, Kläger für den gesetzlichen Mindestlohn als Beschäftigter in einer Werkstatt für behinderte Menschen

Seinen Auftritt im ZDF Magazin Royale sehen über 3 Millionen Menschen: Jürgen Linnemann klagt als Beschäftigter in einer Werkstatt für behinderte Menschen für den Mindestlohn. Im Interview mit Redakteurin Carolin Schmidt spricht er über seinen Lebensweg, seine politische Arbeit als langjähriger Vorsitzender im Werkstattrat und über seine Motivation, mit dieser Klage Geschichte zu schreiben. Informationen […]
Mindestlohn für Alle! Warum die Arbeit von Menschen mit Behinderungen aus Werkstätten sichtbar ist, aber nicht gerecht bezahlt wird

Vom Sicherheitsgurt im Auto bis zum Kaffee im Regal: Produkte und Dienstleistungen aus Werkstätten für behinderte Menschen begleiten unseren Alltag. Doch ihre Arbeit wird nicht fair bezahlt. Warum gilt der Mindestlohn für so viele, aber nicht für sie? Wer profitiert davon? Und was sagt das aus über unseren Begriff von Arbeit, Teilhabe und Gerechtigkeit? Ein Artikel von Sarah Schank.
Mindest-lohn für alle! (Einfache Sprache)

Sachen aus Werkstätten für behinderte Menschen begleiten unseren Alltag.
Vom Sicherheitsgurt im Auto bis zum Kaffee im Regal, dort werden viele Sachen hergestellt.
Doch Menschen mit Behinderungen in Werkstätten werden nicht fair bezahlt.
Warum nicht?
Wer verdient daran?
Und warum ändert niemand etwas daran?
Ein Text von Sarah Schank.
Was ist Ableismus? Warum Ausgrenzung und Gewalt kein Einzelfall sind

Morgen ist Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Wie sieht es aus mit dieser Gleichstellung? Ableismus zeigt sich nicht nur in offensichtlicher Diskriminierung, sondern durchzieht den Alltag behinderter Menschen auf vielen Ebenen: in bevormundenden Strukturen, fehlender Barrierefreiheit, stereotype Darstellungen in den Medien oder gesellschaftlichen Vorstellungen darüber, was ein „lebenswertes“ Leben ist. Besonders in stationären Einrichtungen verdichten sich diese Formen von Ableismus zu einem System aus Abhängigkeit und Kontrolle mit teils lebensgefährlichen Folgen. Karina Sturm berichtet, wie tief Ableismus immer noch in unserer Gesellschaft und im Alltagsleben verankert ist, warum Gewalt gegen behinderte Menschen kein Einzelfall ist und weshalb echte Gleichstellung nur durch Selbstbestimmung möglich ist.
„Deutschland kann es besser“ – Ein Gespräch über die BGG Reform mit René Schaar

Der Journalist und Diversity Manager René Schaar hat eine Petition gegen den aktuellen Entwurf des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) gestartet. Im Interview mit Mareice Kaiser spricht er über Wut, fehlende politische Konsequenzen und warum der Gesetzentwurf aus seiner Sicht Barrieren nicht abbaut, sondern weiter zementiert.
Inklusion: Politisch anerkannt, aber noch nicht verbindlich

Alle reden über Inklusion, aber im Alltag gibt es nach wie vor viele Barrieren. Die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) zeigt: Rechte von Menschen mit Behinderungen sind hierzulande noch nicht ausreichend abgesichert. Ein Beitrag von Raúl Krauthausen.
„Am besten durch die Tiefgarage.“ Ein Comic zum Thema Barrieren bei der Wohnungssuche

Viele halten Neubauten für barrierefrei, doch selbst modernste Gebäude zeigen gravierende Lücken. Die Baunormen sind veraltet, und Planer*innen denken Menschen mit Behinderungen schlicht nicht mit. Ein Comic von Jasmin Polsini und Valentin Weilenmann der Initiative SCHLAFENDEHUNDEWECKEN.
„Krankheit wird moralisiert.“ Ein Gespräch mit Samson Grzybek

Samson Grzybek arbeitet an der Schnittstelle von diskriminierungskritischer Bildungsarbeit, Gesundheitsversorgung und Onlinemarketing. 2021 gründete Samson Queermed: eine Organisation, die ein Verzeichnis für diskriminierungssensibel empfohlene Praxen und Kliniken anbietet, aber auch Bildungsarbeit, Events und vieles mehr. Im Gespräch mit Max Balzer spricht Samson über inklusive Anamnesebögen, die Grenzen binärer Medizin und über die Frage, warum positive Empfehlungen politisch sein können.
„Der Hund will geweckt werden“ 5 Fragen an Jasmin Polsini und Valentin Weilenmann

Inklusion ist für Jasmin Polsini und Valentin Weilenmann eine politische Frage von Macht, Sichtbarkeit und Teilhabe. Mit ihrer Initiative „SCHLAFENDEHUNDEWECKEN“ zeigen sie ableistische Strukturen auf, die viele gar nicht bemerken (wollen). Ihre Cartoons sind dabei Werkzeug, Störung und Einladung zum Umdenken zugleich. Im Interview mit Die Neue Norm sprechen sie über Barrieren im Kopf und im System, über Humor als Strategie und darüber, warum echte Veränderung mehr als schöne Worten braucht.
Ausbildung mittendrin: Wie Menschen mit Behinderung ihren Platz auf dem Arbeitsmarkt finden

Nur wenige Menschen mit kognitiver Behinderung arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Noch weniger haben eine Berufsausbildung. Hier setzt der Verein mittendrin e.V. an: Mit ihrem Projekt „Ausbildung mittendrin“ hat er bereits elf junge Menschen auf ihrem Weg in und durch eine duale Ausbildung begleitet. Drei von ihnen erzählen von ihrem Alltag zwischen Betrieb und Berufsschule, über Hürden und Erfolge. Und von dem besonderen Moment, wenn man den Abschluss endlich in den Händen hält.