„Krankheit wird moralisiert.“ Ein Gespräch mit Samson Grzybek

Zeichnung einer Person mit kurzen Haaren und Ohrring, T-Shirt und geöffnetem Hemd, die neben einer Topfpflanze sitzt und leicht lächelt. Links steht @noemi_hasler in roter Schrift
Samson Grzybek im Wartezimmer. Zeichnung: Noemi Hasler, Sick People
Lesezeit ca. 8 Minuten

Samson Grzybek arbeitet an der Schnittstelle von diskriminierungskritischer Bildungsarbeit, Gesundheitsversorgung und Onlinemarketing. 2021 gründete Samson Queermed: eine Organisation, die ein Verzeichnis für diskriminierungssensibel empfohlene Praxen und Kliniken anbietet, aber auch Bildungsarbeit, Events und vieles mehr. Im Gespräch mit Max Balzer spricht Samson über inklusive Anamnesebögen, die Grenzen binärer Medizin und über die Frage, warum positive Empfehlungen politisch sein können.  

Informationen in Einfacher Sprache

Samson Grzybek arbeitet daran, dass das Gesundheits-System fairer wird.

Viele Menschen erleben beim Arzt oder im Krankenhaus Diskriminierung.
Das heißt: sie werden schlechter behandelt oder nicht ernst genommen.

Samson sagt:
Diskriminierung passiert nicht nur durch einzelne Menschen.
Sie steckt oft im ganzen System.

Zum Beispiel:

in Formularen
in Regeln
in Abläufen in Praxen

Samson hat die Organisation Queermed gegründet.
Dort können Menschen gute Erfahrungen mit respektvollen Praxen teilen. Damit finden andere leichter passende Ärzt*innen.

In Medien werden kranke oder behinderte Menschen außerdem oft nur auf ihre Krankheit reduziert.

Samson sagt: Probleme im Gesundheits-System liegen nicht nur bei einzelnen, sondern in den Strukturen.

Deshalb braucht es Veränderungen. So können alle Menschen gut versorgt werden.

Max Balzer: Samson, wir kennen uns aus der Ausbildung zu Social-Justice-Trainer*innen. Wenn du auf diese Zeit zurückblickst: Was hat dich konkret begleitet in deinem Engagement mit Blick auf den Gesundheitssektor?  

Samson Grzybek: Vor allem mein Verständnis dafür, wie Diskriminierung auf verschiedenen Ebenen funktioniert und wie unterschiedlich sie sichtbar wird. Die Ausbildung hat mir noch einmal klarer gemacht: Es geht nicht nur darum, einzelne Personen anzusprechen oder sich „besseres Verhalten“ zu wünschen. Es geht darum, an Strukturen zu arbeiten, die Diskriminierung überhaupt erst möglich machen.  

Das konnte ich nach der Ausbildung ganz konkret umsetzen: Ich habe mich auf die Aktualisierung eines Leitfadens zum sensibilisierten Umgang mit Patient*innen konzentriert. Dabei hat mir auch die „Social-Justice Schwesternschaft“ geholfen. Das war nicht nur Perspektivarbeit, sondern auch fachliche Unterstützung: Wir haben Dinge nachgebessert, erweitert, hinterfragt – mit dem Anspruch, dass der Leitfaden für Praktizierende wirklich ein Tool ist, um die eigene Arbeit zu reflektieren und zu verbessern. 

Du hast Queermed 2021 gegründet. Gab es einen Moment, der das ausgelöst hat?

Ich muss bei der Frage immer schmunzeln, weil viele so ein klares „Aha-Erlebnis“  erwarten. Ein bestimmtes Erlebnis, das alles verändert. Bei mir war es eher  zweckgebunden: Ich habe jahrelang ehrenamtlich gearbeitet, aber nach meinem  Wechsel ins Online-Marketing fehlte mir die Sinnhaftigkeit. Ich habe mich ausprobiert und dann, im ersten Corona-Jahr, habe ich eher zufällig von einem ähnlichen Projekt in Österreich gehört. Da hat es Klick gemacht: Warum gibt es so etwas nicht in Deutschland?  

Dann kam mein beruflicher Blick dazu: Wie „Bewertungslogiken“ im Internet funktionieren, inwiefern Plattformen käuflich sind und wie häufig Patient*innen dabei nicht der Maßstab sind. Ich wollte eine Plattform, die orientiert an den Bedürfnissen von Patient*innen ist: sichtbar, niedrigschwellig, ohne Hürden.

Also hast du angefangen, selbst eine Website zu bauen?  

Ja. Es war meine erste Website überhaupt. Ich habe monatelang daran gearbeitet:  Wie kann ein Verzeichnis funktionieren? Warum nur positive Empfehlungen? Wie kann man es praktikabel halten? Und dann habe ich testweise Hochschulen,  Beratungsstellen etc. angeschrieben und gemerkt: Da ist eine riesige Leerstelle.  Viele sagten: „So etwas wollten wir schon immer – aber es fehlten Ressourcen.“  Und dann wurde es immer größer und professioneller. Irgendwann war klar: Das soll auch gemeinnützig werden. Ich habe dabei gelernt, dass es neben dem Verein noch andere gemeinnützige Formen gibt und plötzlich waren da Möglichkeiten, die ich vorher nicht auf dem Schirm hatte.  

Weiß gelesene Person mit Untercut und kurzen, braunen Haaren blickt aufmerksam in die Kamera. Sie hat blaue Augen, trägt einen silbernen Ring in der Mitte des Ohrs, einen grau-schwarzen Blazer, darunter ein schwarzes, offenes Hemd und darunter ein weißes Shirt.

Samson Grzybek

(keine Pronomen) arbeitet an der Schnittstelle von diskriminierungskritischem Aktivismus, Schreiben und Organisationsaufbau. Nach dem Studium der Geschichte und Archäologie gründete Samson 2021 Queermed – eine Organisation, die sich für diskriminierungssensible Gesundheitsversorgung einsetzt. Queermed verbindet ein bundesweites Empfehlungsverzeichnis mit Beratung, Vorträgen und inklusiven Materialien. Als Autor*in und Podcaster*in widmet sich Samson queeren Gesundheitsrealitäten und Fragen von Trauer, Empathie und struktureller Diskriminierung.
Foto: Jana Rodenbusch

Wie würdest du Queermed einer Person erklären, die einfach nur eine Praxis sucht, in der respektvoll behandelt wird?  

Der Kern ist das Verzeichnis. Es funktioniert so: Menschen, die eine positive  Erfahrung im Gesundheitswesen gemacht haben – in einer Praxis, Klinik, bei einer Einzelperson – können diese Erfahrung über einen anonymen Fragebogen  einreichen. Der ist ungefähr drei Seiten lang. Es geht um Basics (Ort, Fachbereich,  Sprachen, Kasse/privat) – aber auch um Besuchsgründe und Schwerpunkte: von der hausärztlichen Praxis bis zur Trauma-Therapie, aber auch Physiotherapie, Pflege, Hospiz, ADHS, Autismus, Ängste, Persönlichkeitsstörungen.  

Dann gibt es Fragen zum Umgang: Wurde zugehört? Wurde auf Kritik  eingegangen? Und einen großen Block zur Barrierefreiheit – nicht nur  „rollstuhlgerecht“, sondern auch Aufzug, Stufen, Rampen, Orientierungshilfen,  Gebärdensprache, Assistenzhunde, Luftreinigungssysteme usw. 

Am Ende wird gefragt: Für welche Personengruppen möchte ich die Empfehlung  aussprechen? Inzwischen sind das 30–40 Gruppen. Und es wird kontinuierlich ergänzt.  

Und dann kann ich filtern?  

Genau. Du kannst z. B. suchen: „Gyn-Praxis in Freiburg, Französisch, Rampe,  Endometriose, ADHS – und ich bin chronisch krank/HIV-positiv.“ Wenn es dazu  Empfehlungen gibt, bekommst du die Infos, und dann vereinbarst du selbst den Termin.  

Diskriminierung beginnt nicht erst, wenn jemand offen feindselig ist. Sie beginnt bei Formularen, bei Routinen, bei Bildern und Begriffen auf Websites. Ein Anamnesebogen ist oft das Erste, womit Menschen in einer neuen Praxis zu tun haben. Und da sieht man: Wer wird mitgedacht – und wer nicht?

Ihr stellt inklusive Anamnesebögen zur Verfügung. Warum ist dieses  „Fragenstellen“ so zentral?  

Weil Diskriminierung nicht erst beginnt, wenn jemand offen feindselig ist. Sie beginnt bei Formularen, bei Routinen, bei Bildern und Begriffen auf Websites. Ein  Anamnesebogen ist oft das Erste, womit Menschen in einer neuen Praxis zu tun haben. Und da sieht man: Wer wird mitgedacht – und wer nicht?  

Viele Bögen sind redundant, manche Fragen sind unnötig und gleichzeitig fehlen Fragen, die für Menschen wichtig wären: etwa zu Angstpatient*innen in  Zahnarztpraxen, zu sensiblen Umgangsbedarfen, zu Hormonen, zu Trauma, zu Sprache. Ich habe mich bei den Vorlagen daran orientiert, was Praxen selbst online bereitstellen.  

Und dann kommt die zweite Ebene: Was passiert mit den Informationen? Werden sie digital übernommen? Wie gehen Praxisteam und Ärzt*innen damit um? Haben sie das Wissen, um Bedarfe einzuordnen oder entstehen daraus Vorannahmen und Stigmata?

Diskriminierende Mechanismen in Arztpraxen sind z.B. durch das  Forschungsprojekt „Positive Stimmen 2.0“ der Deutschen Aidshilfe belegt …  

Ja, mit Blick auf Menschen, die HIV-positiv sind, gibt es bis heute krasse  Geschichten, markierte Akten, verweigerte Leistungen, Instrumente, die  gesondert gereinigt werden – aus angeblicher Infektionsangst. Dabei  widerspricht das den Hygienestandards. Entweder die Instrumente sind hygienisch gereinigt oder nicht. Das zeigt, wie viel passieren kann, bevor überhaupt gesprochen wurde.  

4 Personen sitzen auf einer Bühne und sind im Gespräch, darüber ein Banner „Queermed Deutschland“ in Regenbogenfarben.
Queere Menschen erfahren immer noch häufig Diskriminierungen im Gesundheitswesen. Foto: Queermed.

Vieles bleibt unsichtbar, wenn das System weiter von der „Norm“ ausgeht: weiß, nicht behindert, cis, hetero, männlich.  

Was geht verloren, wenn Geschlecht im medizinischen Kontext binär gedacht wird, selbst bei einem Label wie „Gendermedizin“?  

Mein Eindruck ist: Die Medizin tut sich schwer damit, sich aus binären Denkstrukturen zu lösen. „Gendermedizin“ wird oft so behandelt, als ginge es nur um Cis-Frauen. Und ja: Frauengesundheit ist massiv unterversorgt, Endometriose ist ein gutes Beispiel. Aber gleichzeitig bleibt vieles unsichtbar, wenn das System weiter von der „Norm“ ausgeht: weiß, nicht behindert, cis, hetero, männlich.  

Das ist historisch gewachsen: Forschung wurde auf bestimmte Körper ausgerichtet, Studien haben Menschen mit Zyklus ausgeschlossen, weil es „zu kompliziert“ sei. Und die Medizin hat selbst Diskriminierungsgeschichte hervorgebracht: Pathologisierung, Begriffe, Macht. Dazu kommen politische Brüche, wie das Beispiel der Zerstörung von Forschung im NS-Regime zeigt, zum Beispiel mit Blick auf das Institut für Sexualwissenschaft, das von Magnus Hirschfeld  gegründet wurde. Wenn Wissen vernichtet wird, verliert Gesellschaft Jahrzehnte.  

Und: Medizin ist kein abgeschlossenes System. Gesellschaft, Politik, Förderung, Medien – all das entscheidet, was „relevant“ wird.

Mir fällt auf, wie oft Menschen mit chronischer Erkrankung oder Behinderung medial auf medizinische Kategorien reduziert werden. Wie bekommen wir andere Erzählweisen und andere Bilder? 

Medienschaffende müssen kreativer werden in den Geschichten, die sie erzählen. Wir reproduzieren ständig dieselben Bilder, weil sie „funktionieren“, weil sie schnell erkannt werden. Aber genau das ist das Problem: Unser Kopf hat diese Muster so oft gesehen, dass bestimmte Worte sofort bestimmte Bilder auslösen.  

Und Medienlogiken haben sich verschärft: weniger Geld, weniger Ressourcen, mehr Clickbait. Gleichzeitig verschwimmen Grenzen: Influencer*innen werden zu „Journalist*innen“ – aber Journalismus ist kein geschützter Begriff. Das macht  es schwer, Standards zu sichern.  

Und dann kommt noch ein Punkt: Diversität wird kapitalisiert. Es gibt eine Art  „Diversitäts-Bingo“: eine nicht-weiße Person, eine Person im Rollstuhl und fertig. Aber punktuelle Repräsentation auf Bühnen und Bildern ersetzt keine strukturelle Veränderung.  

Und am Ende heißt es wieder: Der  einzelne Körper ist das Problem, nicht das System. 

In den letzten Monaten erleben wir Debatten über Teilzeit oder telefonische  Krankschreibung, oft mit moralischem Leistungsdruck. Was macht das mit dem Klima, gerade im Gesundheitswesen?  

Das ist Spaltung. Es wird eine Gruppe konstruiert, die „schlecht“ sein soll: die Faulen, die Nicht-Loyalen, die „nicht genug leisten“. Vor ein paar Monaten waren es Bürgergeld-Empfänger*innen, dann wieder andere. Das ist ein alter Mechanismus: Teilen und herrschen.  

Und es trifft genau die, die Care-Arbeit leisten, krank sind, chronisch erschöpft oder einfach selbstbestimmt weniger arbeiten wollen. Dieses Narrativ schiebt alles zurück aufs Individuum: „Beweis erst, dass du nicht kannst.“ Dabei sollten wir fragen: Warum müssen so viele Menschen überhaupt mehr arbeiten, um zu überleben? Mindestlohn, prekäre Verhältnisse, fehlende Absicherung: das ist strukturell.  

Und ja, solche Narrative sickern in Praxen und Kliniken. Krankheit wird  moralisiert. Care wird problematisiert. Und am Ende heißt es wieder: Der  einzelne Körper ist das Problem, nicht das System. 

Du hast mir in unserem Vorgespräch erzählt, dass du einen Buchvertrag  unterschrieben hast. Woran arbeitest du gerade? 

An einem Buch über Trauer. Es soll hinterfragen, worüber wir trauern, worüber wir zu wenig trauern und wie wir Trauer verlernt haben. Es wird kein „Ratgeber“ mit schnellen Schritten. Es wird weh tun, unangenehm sein. Aber genau das ist mir wichtig. Trauer kann schwer sein – und schön.  

Samson, vielen Dank für das Gespräch.

Queermed

Für viele Menschen aus der queeren Community und anderen Gruppen ist es nach wie vor nicht selbstverständlich, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Im Gesundheitswesen gibt es Vorurteile und es fehlt an fachlicher Kompetenz sowie selbstkritischem und empathischem Arbeiten mit Menschen.

Diskriminierung kann in verschiedenen Formen auftreten, wie Queerfeindlichkeit, Rassismus, Ableismus und Fettfeindlichkeit. Sie kann subtil in Form von mikroaggressiven Kommentaren oder offenen Aussagen auftreten. In einigen Fällen können auch notwendige medizinische Leistungen verweigert werden. 

Dies kann dazu führen, dass Menschen, die bereits Diskriminierung erfahren haben, keine medizinische Hilfe mehr in Anspruch nehmen.

Das Machtgefälle zwischen Praktizierenden und Patient*innen ist besonders kritisch, da es auch Diskriminierungserfahrungen zusätzlich begünstigen kann. Wir brauchen Orte, die auf Sensibilität achten, da wir in der Praxis auf die fachliche Expertise und das Wohlwollen der anderen Person angewiesen sind. Jede*r hat ein Recht auf selbstbestimmte und respektvolle Gesundheitsversorgung.

Queermed setzt sich für den Abbau von Diskriminierungserfahrungen im Gesundheitswesen ein. Dies passiert über unterschiedliche Arbeitsbereiche. Zum einen das Verzeichnis, wo Menschen anonym positive Erfahrungen teilen können und auf der Website diese aktiv gefiltert werden können. 
Dabei verfolgt Queermed einen intersektionalen Ansatz, da alle Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten von Diskriminierung betroffen sein können. Gleichzeitig bietet Queermed Bildungsarbeit in Form von Materialien (Infoposter oder dem Leitfaden zum sensibilisierten Umgang mit Patient*innen) als auch Vorträge und Workshops an. 
 

Das Ziel ist, Diskriminierungserfahrungen langfristig abzubauen, Patient*innen zu empowern als auch Praktizierende zu sensibilisieren.

https://queermed-deutschland.de/ 

Mysthisch, blaues Licht auf einer Bühne, zentral im Bild ein Mikrophon.

Macht kommt von Möglichkeiten

„Macht kommt von machen“, heißt es gern – doch wer macht eigentlich, und wie kommt es zu dieser Macht? Journalistin und Autorin Mareice Kaiser zeigt, wie tief verwurzelt Ungleichheit in unserer Gesellschaft ist – und wie leicht sie übersehen wird. Es geht um Privilegien und Sichtbarkeit, um Menschen, die Räume gestalten – und andere, die nie eingeladen werden. Kaiser entwirft die Vision eines offenen Hauses der Möglichkeiten, in dem alle Platz haben. Und sie lädt uns ein, Sichtbarkeit herzustellen, Verantwortung zu übernehmen und Räume zu öffnen.

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5 Personen sitzen und hocken zusammen auf einer kleinen Bühne und blicken freundlich in die Kamera.

„Diskriminierungsfreiheit ist ein Wunschtraum“

Der Studiengang KriDiCo, kurz für Kritische Diversity und Community Studies, wurde erstmalig im Frühling 2021 an der Alice-Salmon-Hochschule in Berlin angeboten. Unter der ersten Gruppe mit 40 Studierenden waren auch fünf Taube/Taubblinde. Ein Interview von Antonia Ricke von der Deutschen Gehörlosenzeitung mit zwei Studierenden und aktivistischen Personen.

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Das Logo von die neue Norm auf pinkem Grund. Rechts davon steht: Die Neue Kolumne. Unten steht: Von Leon Amelung.

Diskriminierung beim Blutspenden

Blutspenden werden dringend gebraucht – und doch werden vor allem Menschen mit Behinderung, die spenden wollen und könnten, abgelehnt und diskriminiert. In seiner Kolumne berichtet Leon Amelung von seinem Erlebnis.

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