5 Gründe, warum die Alternative für Deutschland (AfD) für Menschen mit Behinderungen gefährlich ist

3 Personen im schwazen Shirt vor dem Holocaust Denkmal in Berlin. Eine Person trägt ein Schild: 5 vor 1933. 1 Person nutzt einen Rollstuhl.

Die AfD hat immer mehr Anhänger*innen. Aber wie steht die AfD zu Menschen mit Behinderungen? Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) hat Reden und andere Aktivitäten der AfD geprüft. Es kommt zum Ergebnis: Die AfD ist eine rechtsextreme Partei und eine Gefahr für Menschen mit Behinderungen. Der Text ist in schwerer Sprache. Aber alle sollen die wichtigsten Ergebnisse lesen können. Deswegen hat Florian Preußger von der Initiative Selbstbestimmt Leben sie in einer einfachen Übersicht zusammengefasst.

Warum die BGG-Reform behinderten Menschen schadet

Mehrere Baueimer und Zementsäcke sind vor dem Bundestag aufgebaut, eine Person im Rolli spricht in ein Mikrofon.

Zehn Jahre nachdem eine SPD-Ministerin ankündigte, die Privatwirtschaft nicht ewig von Barrierefreiheit auszunehmen, tut die BGG-Reform genau das: Sie erklärt bauliche Anpassungen pauschal für unzumutbar. Ein Gesetzentwurf, der Diskriminierung nicht abbaut, sondern absichert. Karina Sturm berichtet.

Sit’n’Skate: Wie Rollstuhl-Skater Barrieren ins Rollen bringen

Zwei weiß gelesene Personen mit Helm im Aktivrolli auf einem Skateplatz.

Ein Skateboard hat vier Räder. Ein Rollstuhl auch. Trotzdem hieß es für David Lebuser immer wieder: zu riskant, zu teuer versichert, nicht vorgesehen. Autorin Karina Sturm berichtet, wie er sich die Skateparks trotzdem eroberte und mit Sit’n’Skate eine ganze Bewegung ins Rollen brachte.

#77 Werkstätten für behinderte Menschen (Teil 2)

Ein junger Mann im Rollstuhl arbeitet in einer Tischlerei.

In Folge 77 unseres Bayern 2 Podcasts sprechen wir erneut über Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Dafür haben wir unsere Kollegin Anne Gersdorff, Leiterin von JOBinklusive, und Dr. Oliver Gosolits, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG-WfbM), eingeladen. Gemeinsam sprechen wir über die strukturellen Probleme von WfbMs.

Behinderung sucht man sich nicht aus; Disability Pride schon!  

Person mit einem brauenen Kurzhaarschnitt vor einer Hauswand mit Fenstern schaut zur Seite. Sie trägt ein schwarzes V-Ausschnitt T-Shirt, mehrere Ohrringe und eine Kette. Über das Bild ist leicht transparent eine Disability Pride Flagge gelegt.

Die meisten Behinderungen sind nicht angeboren, sondern werden im Laufe eines Lebens erworben. Autorin Karina Sturm berichtet, welche Phasen sie durchlebt hat, nachdem sie erkrankt ist. Und was ihr die Kraft gegeben hat, heute stolz darauf zu sein, Teil der Behinderten-Bewegung zu sein und für die Rechte von behinderten Menschen zu kämpfen.

Kein Zufall: Wie die AfD über Menschen mit Behinderungen spricht

Artikel 1 des Grundgesetzes auf einer Glasscheibe, die zum Bundestagsgebäude gehört, links ist eine grüne Pflanze im Bild, es spiegeln sich leicht einige Personen im Rollstuhl.

Die AfD spricht von „gesunden Gesellschaften” und meint damit eine Gesellschaft ohne Menschen mit Behinderungen. Autorin Nicole Schmitt hat sich die neue Analyse des Deutschen Instituts für Menschenrechte angeschaut, die zeigt, wie tief diese Ideologie sitzt und warum wir gerade jetzt hinschauen müssen.

Digitale Barrierefreiheit im Sale: Warum Overlay-Tools keine Lösung sind

Weiß positionierte Person sitzt in Hörsaal und nutzt ein Screenreader mit Vergrößerung.

Ein Klick auf ein Icon und alles ist barrierefrei? So einfach ist es nicht. Zwischen Overlay-Tools, KI-Versprechen und A11y-Siegeln entsteht ein Markt der schnellen Lösungen. Doch echte digitale Barrierefreiheit beginnt nicht mit einem Widget, sondern mit Struktur, Prozessen und Haltung, weiß Autor David Job.

#76 Werkstätten für behinderte Menschen (Teil 1)

Wolfgang, ein weißer Mann mit grauen lockigen Haaren, sitzt an einem Tisch und schaut zu einer Arbeitskollegin, die im Elektrorollstuhl sitzt.

In dieser Folge unseres Bayern 2 Podcasts sprechen Jonas Karpa, Karina Sturm und Raúl Krauthausen über Werkstätten für behinderte Menschen – und darüber, warum dieses System dringend grundlegend verändert werden muss. Zu Gast ist Wolfgang Raczkowsky, ein Kollege bei den Sozialheld*innen, der über 30 Jahre in einer Werkstatt gearbeitet hat und erzählt, wie er dorthin kam, welche Arbeit er dort gemacht hat, wie wenig Geld er verdiente und warum er während der Corona-Zeit schließlich kündigte.

Nicht an den Rollstuhl gefesselt, aber an das Bett gebunden?

Okerfarbener Hintergrund, davor das Logo „Die Neue Kolumne“ von Jennifer Sonntag

Die Formulierung „an den Rollstuhl gefesselt“ ist eine Fremdzuschreibung, die unsichtbar macht, dass der Rollstuhl für die meisten Menschen mit Behinderungen Freiheit und Mobilität bedeutet. Gleichzeitig sprechen zahlreiche ME/CFS-Betroffene bewusst davon, bett- oder hausgebunden zu sein. Warum ist das kein Widerspruch? Eine Kolumne von Jennifer Sonntag über Sprache, Selbstbestimmung und die unterschiedlichen Realitäten von Behinderung und chronischer Erkrankung.