Rankin: Ein Ally in der Modebranche kämpft für Vielfalt

Weiß positionierte Person mit langen, brauen Haaren und pinker Federboa auf dem Kopf schaut ernst von schräg unten in die Kamera. Sie trägt ein weißes Trägerkleid.

Rankin ist ein britischer Fotograf und Regisseur. Er ist bekannt für seine Porträts von Prominenten wie David Bowie, den Rolling Stones oder Kate Moss sowie für die Gründung britischer Popkultur-Magazine wie „Dazed & Confused“. Obwohl die Modeszene stark von Klischees der Perfektion und längst veralteten Schönheitsidealen geprägt ist, pusht Rankin die Themen Vielfalt und Inklusion. Journalistin Amy Zayed hat ihn zur London Fashion Week gesprochen.

Scheitert Weiterbildung für Menschen mit Behinderungen an Assistenz?

Person mit halblangen, roten Locken sitzt an einem Tisch in der Bibliothek, sie nutzt einen Rollstuhl. Im Vordergrund ist eine zweite Person angeschnitten.

Eve wollte sich beruflich weiterentwickeln. Sie ist auf Assistenz angewiesen. Das wurde zum Problem gemacht. Die Weiterbildung konnte sie nicht machen. Jan Uhlenberg berichtet über einen Fall, der zeigt: Für private Weiterbildungsanbieter gibt es in Deutschland kaum verbindliche Pflichten zur Barrierefreiheit.

Was bedeuten die Landtagswahlen im Osten für behinderte Menschen?

Eine Hand wirft Briefwahlunterlagen in einen Briefkasten.

In Ostdeutschland stehen wichtige Entscheidungen an: In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern werden im September 2026 neue Landtage gewählt. In beiden Ländern gewinnt die AfD laut Umfragen deutlich an Zuspruch und könnte zukünftig eine wichtige politische Rolle spielen. Doch was bedeutet diese politische Entwicklung konkret für Menschen mit Behinderungen? Mevludin Useinoski über Barrieren beim Wählen, erstarkte rechtsradikale Parteien und die Frage, welche Auswirkungen die Wahlen im Osten auf Menschen in ganz Deutschland haben werden.

Babys für Barrierefreiheit. Ein neues Bündnis für mehr Solidarität.

Zwei Personen sitzen in einer schmalen Gasse, die linke trägt dunkle Kleidung und hat eine Hand an einem Kinderwagen, die rechte trägt einen knalligen grünen Rock und ein pinkes Shirt und nutzt einen Rollstuhl. Beide lächeln in die Kamera.

Kinderwagen und Rollstuhl haben mehr gemeinsam, als man denkt: Beide scheitern an kaputten Aufzügen, hohen Stufen und anderen Barrieren im Alltag. Das neues Bündnis „Babys für Barrierefreiheit“ bringt Eltern und Menschen mit Behinderung zusammen. Redakteurin Carolin Schmidt hat mit den Initiator*innen Mona Bernhard und Max Balzer gesprochen.

Warum die BGG-Reform behinderten Menschen schadet

Mehrere Baueimer und Zementsäcke sind vor dem Bundestag aufgebaut, eine Person im Rolli spricht in ein Mikrofon.

Zehn Jahre nachdem eine SPD-Ministerin ankündigte, die Privatwirtschaft nicht ewig von Barrierefreiheit auszunehmen, tut die BGG-Reform genau das: Sie erklärt bauliche Anpassungen pauschal für unzumutbar. Ein Gesetzentwurf, der Diskriminierung nicht abbaut, sondern absichert. Karina Sturm berichtet.

Sit’n’Skate: Wie Rollstuhl-Skater Barrieren ins Rollen bringen

Zwei weiß gelesene Personen mit Helm im Aktivrolli auf einem Skateplatz.

Ein Skateboard hat vier Räder. Ein Rollstuhl auch. Trotzdem hieß es für David Lebuser immer wieder: zu riskant, zu teuer versichert, nicht vorgesehen. Autorin Karina Sturm berichtet, wie er sich die Skateparks trotzdem eroberte und mit Sit’n’Skate eine ganze Bewegung ins Rollen brachte.

Behinderung sucht man sich nicht aus; Disability Pride schon!  

Person mit einem brauenen Kurzhaarschnitt vor einer Hauswand mit Fenstern schaut zur Seite. Sie trägt ein schwarzes V-Ausschnitt T-Shirt, mehrere Ohrringe und eine Kette. Über das Bild ist leicht transparent eine Disability Pride Flagge gelegt.

Die meisten Behinderungen sind nicht angeboren, sondern werden im Laufe eines Lebens erworben. Autorin Karina Sturm berichtet, welche Phasen sie durchlebt hat, nachdem sie erkrankt ist. Und was ihr die Kraft gegeben hat, heute stolz darauf zu sein, Teil der Behinderten-Bewegung zu sein und für die Rechte von behinderten Menschen zu kämpfen.

Kein Zufall: Wie die AfD über Menschen mit Behinderungen spricht

Artikel 1 des Grundgesetzes auf einer Glasscheibe, die zum Bundestagsgebäude gehört, links ist eine grüne Pflanze im Bild, es spiegeln sich leicht einige Personen im Rollstuhl.

Die AfD spricht von „gesunden Gesellschaften” und meint damit eine Gesellschaft ohne Menschen mit Behinderungen. Autorin Nicole Schmitt hat sich die neue Analyse des Deutschen Instituts für Menschenrechte angeschaut, die zeigt, wie tief diese Ideologie sitzt und warum wir gerade jetzt hinschauen müssen.