„Bist du behindert, oder was?“ Ein neues Buch geht der Frage nach, wie Inklusion von klein auf gelingen kann

Inklusion ist ein Menschenrecht, doch die Realität sieht ganz anders aus. Wie können wir Ableismus abbauen und Kinder in ihrer Vielfalt, ob mit oder ohne Behinderung, begleiten und stärken? Das neue Buch von Rebecca Maskos und Mareice Kaiser ist ein bunter Mix aus Interviews, Erfahrungsberichten, Texten von Expert*innen und praktischen Tipps für den Alltag. Carolin Schmidt hat das Buch für uns gelesen.
Cripping Up – Warum man Identität nicht spielen sollte

Schauspieler*innen mit Behinderung sind in der Filmbranche deutlich unterrepräsentiert. Das liegt unter anderem daran, weil ihre Rollen immer noch oft mit nicht-behinderten Schauspieler*innen besetzt werden. Jonas Karpa erklärt, warum das ein Problem ist und warum Identität nicht gespielt werden sollte.
„Angry Cripples“ – Wie laut darf oder muss Protest sein?

„Angry Cripples. Stimmen behinderter Menschen gegen Ableismus” versammelt 15 Stimmen aus der Behinderten-Community, die eines eint: die Wut darüber, wie die Gesellschaft mit ihnen umgeht. Carolin Schmidt hat das Buch gelesen und mit Luisa L’Audace, eine der Herausgeberinnen, darüber gesprochen.
#47 Ableismus

Ableismus – was bedeutet das eigentlich? Was sind wiederkehrende Muster, wie macht sich Ableismus im Alltag bemerkbar und noch viel wichtiger: Wie lässt sich Ableismus stoppen? Darüber sprechen wir in dieser Episode unseres Bayern 2 Podcasts. Zu Gast ist Anne Gersdorff, die mit Karina Sturm das Buch „Stoppt Ableismus“ geschrieben hat.
Wie lange dauert es, bis Menschen mit Behinderungen ernst genommen werden?

Sven Papenbrock erlebt in seinem Alltag viele Situationen, wo er sich nicht ernst genommen fühlt. Grund dafür sind oftmals seine Behinderungen: Lernschwierigkeiten (Selbstbezeichnung von Menschen mit sogenannten Lernbehinderungen) und einer Tetraparese, eine spastische Behinderung. Aufgrund dieser Behinderungen hat Sven Schwierigkeiten beim Sprechen und sitzt im Rollstuhl. Doch nicht nur mit Svens Behinderungen werden Menschen nicht ernst genommen.
„In den Adern Lava, ich will spüren, dass ich da war!“ (Casper)

Blind im undurchschaubaren Labyrinth einer Party-Katakombe gefangen oder ganz vorne mit dabei. Unsere Kolumnistin Jennifer Sonntag geht leidenschaftlich gerne auf Konzerte und andere Veranstaltungen. Wie sehr sie diese genießen kann, hängt dabei wesentlich der Barrierefreiheit der Veranstaltung ab.
Wir brauchen mehr inklusive Breitensportangebote

Sport treiben mit Behinderung? Gar nicht so einfach. Selbst wenn man den Willen aufgebaut hat, fehlen inklusive, barrierefreie Sportangebote. Dabei könnten gerade Begegnungen beim Sport Vorurteilen entgegenwirken, argumentiert Leon Amelung in seiner Kolumne.
Das besondere Kind

Sprache ist Macht. “Gerade Kindern, die noch auf der Suche nach ihrer eigenen Identität sind, sollten wir niemals Etiketten verleihen, die sie in irgendeiner Weise bewerten”, argumentiert Siri Gottschling in ihrer Kolumne.
Draußen vor der Tür geblieben

Viele Menschen werden nie in den Genuss kommen können, ihre Freunde mit Behinderung als Gäste bei sich begrüßen zu können. In seiner Kolumne fordert Franz-Josef Hanke Barrierefreies Bauen als allgemeinen Standard.
Menstruieren für Fortgeschrittene

Wegschweigen oder Bloßstellen: Als blinde Feministin thematisiert Jennifer Sonntag den Umgang mit Menstruation.