Rezension Dokumentarfilm „was uns bewegt“

„Was uns bewegt“ – ein Film über Freundschaft, Natur und Inklusion auf dem Jakobsweg. Doch hinter der bewegenden Reise von neun Freund*innen, darunter Tobias, der mit einer Behinderung lebt, verbirgt sich mehr als nur ein Abenteuer. Der Dokumentarfilm will inspirieren – und stolpert dabei gefährlich nah an den Abgrund des sogenannten Inspiration Porn. Wie erzählen wir Geschichten über Behinderung, ohne zu verklären oder zu instrumentalisieren? Autorin und Schauspielerin Johanna Polley mit einer kritischen Reflexion über gute Absichten, stereotype Bilder und die Macht des Perspektivwechsels.
Wann hast du zum letzten Mal getanzt? – 5 Fragen an Franzi Lammers von der Initiative Barrierefrei Feiern

Franzi Lammers von der Initiative Barrierefrei Feiern spricht im Interview mit Die Neue Norm über sichtbare und unsichtbare Hürden auf Konzerten und Festivals, warum Inklusion vor, auf und hinter der Bühne stattfinden muss – und welcher Song für sie nach einem Sommer klingt, in dem wirklich alle dabei sein können.
Teil 3: Keine „richtige“ Frau? Stilsuche, Sexualität und Selbstbestimmung

Schönheit als Stärke, Lippenrot als Statement, Rebellion gegen Rollenbilder: In Teil 3 erzählt Jennifer Sonntag, wie sie sich als erblindende Frau gegen normierte Vorstellungen von Weiblichkeit, Sexualität und Behinderung aufgelehnt hat – mit Stil, Kunst, Eigensinn und einer Prise Parfum.
Teil 2: Keine „richtige“ Frau? Abrechnung mit dem Helferkomplex

Was macht eine gleichberechtigte Beziehung aus – und warum wird ausgerechnet behinderten Frauen oft abgesprochen, „Gebende“ zu sein? In Teil 2/3 ihrer Kolumne berichtet Autorin Jennifer Sonntag von stereotypen Zuschreibungen, ungleichen Maßstäben und dem Kampf um Selbstermächtigung.
Teil 1: Keine „richtige“ Frau? Zwischen Zuschreibungen und Selbstermächtigung

In Teil 1/3 ihrer Kolumne erzählt Autorin Jennifer Sonntag darüber, wie ihre Selbstwahrnehmung als Frau durch Fremdwahrnehmung geprägt wurde, welche internalisierten Vorurteile sie selbst beschäftigt haben und welche Auswirkungen das auf ihre Partnerschaften und der Frage nach Mutterschaft hatte.
#63 ME/CFS

In dieser Folge unseres Bayern 2 Podcasts widmen wir uns einem von der Medizin lange ignorierten Thema: ME/CFS. Wir sprechen mit Gästin Alina Snowwhite darüber, was ME/CFS überhaupt bedeutet, wie der Alltag mit der Erkrankung aussieht und welche Wünsche Betroffene haben.
ME/CFS: Alle Einsendungen von schwer(st) betroffenen Personen
Nachricht 1: Ich war bettlägerig und hausgebunden. Durch eine Off-Label-Therapie, die angeschlagen hat, hat sich mein Zustand etwas verbessert. Ich kann mich wieder zu Hause fast alleine versorgen und bin nur noch auf Hilfe außerhalb meiner vier Wände angewiesen. Aber dieser Zustand ist geliehen, denn der Körper wehrt sich oft gegen die Medikamente und zwingt […]
ME/CFS – Transkript
Die Neue Norm: Eine Sehbehinderung, ein Rollstuhl, eine chronische Erkrankung. Oder: drei Journalist*innen. Jonas Karpa, Raul Krauthausen und Karina Sturm sprechen über Behinderung, Inklusion und Gesellschaft. Folge 63: „ME/CFS“ Jonas: Heute sprechen wir über eine Erkrankung, die lange von der Medizin ignoriert wurde, aber gerade seit COVID immer mehr Menschen betrifft: ME/CFS. [DNN Jingle] Herzlich […]
Wenn aus Mitleid Klicks werden – Wie Social Media Ableismus schürt

Ob herzerwärmende Überraschungen oder vermeintliche Mutproben – oft geht es auf Social Media nicht um Menschen mit Behinderungen, sondern um die Emotionen des Publikums. Warum das Mitleid klickt, echte Sichtbarkeit aber auf der Strecke bleibt – und wie Creator*innen zeigen, dass es anders geht, berichtet Kolumnist Jan Uhlenberg.
Ableismus im Alltag – Ein Beispiel

Wie gut gemeinte Worte verletzen können – und warum genau darin das Problem liegt. In seiner Kolumne erzählt Leon Amelung von einer alltäglichen Begegnung, die zeigt, wie tief Ableismus in unserer Gesellschaft verankert ist. Ein kurzer Satz, eine beiläufige Geste – und plötzlich steht man vor einer Wand aus Ignoranz. Warum Zuhören, Einsicht und ein einfaches „Es tut mir leid“ so viel verändern könnten.