Bild von einer Demonstration und dem Text Gesellschaft

Inklusion muss in der Mitte der Gesellschaft stattfinden. Doch welchen Platz haben Menschen mit Behinderung in ihr? Manche sind in der Bundespolitik vertreten, andere bekommen noch nicht einmal genug Assistenz bewilligt, um selbstbestimmt zu leben. Dieses Ungleichgewicht in den Strukturen wollen wir aufzeigen und hinterfragen.  

Demo vor dem Brandenburger Tor, Plakat 1: Die Scham muss endlich die Seite wechseln, Plakat 2: This is Abuse not tech, Plakat 3: WTF Christian!?!
Gesellschaft
Raul Krauthausen

Mut beginnt da, wo Widerspruch im eigenen Umfeld unbequem wird

Nach den bekannt gewordenen Fällen von digitaler Gewalt gegen Collien Fernandes sind gerade viele Stimmen zu hören, die sich klar gegen Gewalt an FLINTA*-Personen positionieren. Gerade cis Männer sollen sich zu Wort melden. Zu Recht. Doch was bedeutet es, wenn sie sprechen? Wann ist es Solidarität und wann bloße Selbstinszenierung?
Raúl Krauthausen reflektiert über Scham, Verdrängung und die unbequeme Frage: Welchen Anteil habe ich an an diesen misogynen Strukturen und was folgt daraus für mein Handeln?

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Zeichnung einer Person mit kurzen Haaren und Ohrring, T-Shirt und geöffnetem Hemd, die neben einer Topfpflanze sitzt und leicht lächelt. Links steht @noemi_hasler in roter Schrift
Gesellschaft
Max Balzer

„Krankheit wird moralisiert.“ Ein Gespräch mit Samson Grzybek

Samson Grzybek arbeitet an der Schnittstelle von diskriminierungskritischer Bildungsarbeit, Gesundheitsversorgung und Onlinemarketing. 2021 gründete Samson Queermed: eine Organisation, die ein Verzeichnis für diskriminierungssensibel  empfohlene Praxen und Kliniken anbietet, aber auch Bildungsarbeit, Events und vieles mehr. Im Gespräch mit Max Balzer spricht Samson über inklusive Anamnesebögen, die Grenzen binärer Medizin und über die Frage, warum positive Empfehlungen politisch sein können.  

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Gedenk- und Informationsort für die Opfer der NS- „Euthanasie“-Morde im Winter. Eine blaue Glaswand steht im Schnee, im Hintergrund ist die Philharmonie.
Gesellschaft
Anne Gersdorff

„Hätten wir damals gelebt, wären wir der Eugenik wohl auch zum Opfer gefallen“ – Menschen mit Behinderung in der NS-Zeit

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar erinnern wir an ein oft verdrängtes Kapitel der NS- Verbrechen: die systematische Entmenschlichung und Ermordung behinderter Menschen. Dieser Text ist ein Abdruck aus dem Buch „Stoppt Ableismus“ von Karina Sturm und Anne Gersdorff. Er zeigt, wie Ableismus per Gesetz legitimiert wurde und warum Erinnern, Anerkennen und Widersprechen bis heute notwendig sind.

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Tannengrünes Hintergrundbild mit dem Logo „Die Neue Kolumne“ von Leon Amelung
Gesellschaft
Leon Amelung

Fragt erst und schiebt dann

Im Alltag erfahren Menschen mit Behinderungen häufig Grenzüberschreitungen, die auch noch als Großzügigkeit getarnt werden. Benennt die betreffende Person diese Grenzüberschreitung, schlägt ihr häufig Unverständnis oder sogar Wut entgegen. So hat es auch unser Kolumnist Leon Amelung erfahren, als er auf Shopping-Tour war.

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Grasgrünes Hintergrundbild mit dem Logo „Die Neue Kolumne“ von Özgür Yilmaz
Gesellschaft
Özgür Yilmaz

Stark sein heißt nicht, keine Angst zu haben 

Was passiert, wenn eine fortschreitende Krankheit nicht nur den Körper, sondern auch die Gedanken angreift? Özgür Yilmaz erzählt in seiner Kolumne vom inneren Kampf gegen Angst, Selbstzweifel und die ständige Ungewissheit. Und davon, wie er den Mut gefasst hat, sich genau diesen schwierigen Gefühlen zu stellen.

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