Wenn aus Mitleid Klicks werden – Wie Social Media Ableismus schürt 

Die Neue Kolumne Logo von Jan Uhlenberg auf dunkel-türkisem Hintergrund.

Ob herzerwärmende Überraschungen oder vermeintliche Mutproben – oft geht es auf Social Media nicht um Menschen mit Behinderungen, sondern um die Emotionen des Publikums. Warum das Mitleid klickt, echte Sichtbarkeit aber auf der Strecke bleibt – und wie Creator*innen zeigen, dass es anders geht, berichtet Kolumnist Jan Uhlenberg.

Ableismus im Alltag – Ein Beispiel

Das Logo von Die Neue Kolumne auf türkis-grünem Grund. Unten steht: von Leon Amelung.

Wie gut gemeinte Worte verletzen können – und warum genau darin das Problem liegt. In seiner Kolumne erzählt Leon Amelung von einer alltäglichen Begegnung, die zeigt, wie tief Ableismus in unserer Gesellschaft verankert ist. Ein kurzer Satz, eine beiläufige Geste – und plötzlich steht man vor einer Wand aus Ignoranz. Warum Zuhören, Einsicht und ein einfaches „Es tut mir leid“ so viel verändern könnten.

Disney’s Realverfilmung von Schneewittchen ohne „Zwerge“ – Empowerment oder Ableismus?

Screenshot aus der Neuverfilmung von Schneewittchen (2025). In der Mitte steht Rachel Zegler als Schneewittchen in einem türkis-gelben Ballkleid, neben ihr die animierten Zwerge. Sie sind weiß positioniert, tragen alle Bärte und haben große Nasen.

Disney verfilmt seit Jahren Zeichentrick-Klassiker als Realfilme neu. Ein Anspruch ist hier auch, möglichst progressiv zu sein und den neuen Zeitgeist widerzuspiegeln. Während der Produktion an „Schneewittchen“ gab es einige Kontroversen um die Darstellung der „Zwerge“. Unsere kleinwüchsige Autorin Andrea Schöne hat darauf einen Blick geworfen und erklärt auch, warum Behinderungen in Märchen häufig sehr problematisch dargestellt werden.

Ableismus ist nicht witzig!

Nizar Akremi, Luke Mockridge und Shayan Garcia sitzen in Sesseln und sprechen in Mikros.

Luke Mockridge war im Podcast „Die Deutschen” zu Gast und äußerste sich zusammen mit den beiden Hosts Nizar Akremi und Shayan Garcia ableistisch und menschenverachtend über Para-Sportler*innen und Menschen mit Behinderung. Jonas Karpa fasst die Ereignisse kommentierend zusammen.

#47 Ableismus

Karina Sturm und Anne Gersdorff sitzen hinter einem Tisch und schauen in die Kamera. Auf dem Tisch aufgestellt sind zwei Exemplare ihres Buches "Stoppt Ableismus".

Ableismus – was bedeutet das eigentlich? Was sind wiederkehrende Muster, wie macht sich Ableismus im Alltag bemerkbar und noch viel wichtiger: Wie lässt sich Ableismus stoppen? Darüber sprechen wir in dieser Episode unseres Bayern 2 Podcasts. Zu Gast ist Anne Gersdorff, die mit Karina Sturm das Buch „Stoppt Ableismus“ geschrieben hat.

Ableismus – Transkript

Die Neue Norm: Eine Sehbehinderung, ein Rollstuhl, eine chronische Erkrankung. Oder: drei Journalist*innen. Jonas Karpa, Raul Krauthausen und Karina Sturm sprechen über Behinderung, Inklusion und Gesellschaft. Folge 47: „Ableismus“ Raul: Es geht los, jetzt muss ich irgendwie den Kopfhörer aufsetzen. Wo finde ich hier, wie rum man den aufsetzt; wo ist links, wo ist rechts? […]

Wir brauchen eine Anti Ableismus Kampagne

Das Logo von die neue Norm auf grünem Grund. Rechts davon steht: Die Neue Kolumne. Unten steht: Von Leon Amelung.

Weißt du, was Ableismus ist? Wenn ja, ist das gut so, aber die meisten Menschen würden diese Frage wohl mit “nein” beantworten. Deshalb fordert Leon Amelung in seiner Kolumne zum Jahresbeginn eine Anti Ableismus Kampagne.

Wie ich über Grenzen ging: Der Ableismus und ich!

Das Logo von die neue Norm auf grauem Grund. Rechts davon steht: Die Neue Kolumne. Unten steht: Von Julia Dumsky.

Promovieren in unserer Gesellschaft ist schon ohne Behinderung nicht leicht und mit Behinderung noch um einiges schwerer. An der Behinderung liegt das allerdings nicht, schreibt Julia Dumsky in ihrer Kolumne.

6 Fragen an #AbleismusTötet

Ein Jahr nach dem Vierfach-Mord im Potsdamer Oberlinhaus hat sich wenig an der strukturellen Gewalt gegen behinderte Menschen geändert. Das hat das Rechercheprojekt #AbleismusTötet vom Ability Watch e.V. herausgefunden. Im Interview blickt Karina Sturm, Journalistin des Projektes, auf die vergangenen Recherchen zurück.